Review | Pixum-Fotoleinwand

Seit wir Ende 2013 umgezogen sind, ist es an unseren Wänden noch recht kahl. Zugegeben, wir mögen es so eigentlich sehr gern und waren mit den verschiedenen Möglichkeiten bislang auch einfach nicht ganz zufrieden. Hinzu kommt, dass wir in unserer vorherigen Wohnung viele Bilder und gerahmte Photos an den Wänden hatten und die Wände auch insgesamt etwas höher waren. Wir haben sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung wirklich schon oft daran gedacht, das ein oder andere Photo auf Leinwand an unseren Wänden anzubringen. Wir haben oft Preise verglichen und waren doch immer hin und her gerissen, weil wir dem Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht ganz über den Weg getraut haben. Und wenn man schon ein bisschen mehr Geld investieren soll und möchte, damit es auch wirklich ein richtiger Blickfang wird, dann muss man sich natürlich auch wirklich sicher sein.

Wir konnten unser vor Kurzem kaum fassen, als sich herausstellte, dass Pixum gerne eine Kooperation mit uns eingehen würde. Wir waren uns nach kurzer Rücksprache sicher, dass das Thema “Fotoleinwand” auf jeden Fall passend wäre. Passend zu unserem Blog und passend zu dem, was uns persönlich interessiert.
Da wir sonst absolut nichts an den Wänden haben und für uns nur der Platz über dem Bett in Frage kam, war schnell klar, dass die Leinwand eine ordentliche und unübersehbare Größe haben sollte. Passenderweise haben wir vor wenigen Wochen im Grunewald ein neues Lieblings-Pärchenphoto schießen können. Und weil wir einfach so unglaublich verliebt sind und unsere Liebe mit allen, die unser Schlafzimmer betreten, teilen möchten (…), haben wir uns kurzerhand einfach selbst übers Bett gehangen.

Pixum Fotoleinwand

Pixum Fotoleinwand
Pixum Fotoleinwand

Die Fotoleinwand misst 160cm x 120cm, die Qualität ist wirklich super und der Rahmen ist absolut stabil. Einziges kleines Manko: die Stabilisierung auf der Rückseite könnte etwas verstärkter ausfallen. Durch die Größe der Leinwand reichen die beiden Querstreben auf Dauer vielleicht nicht unbedingt aus. Der Druck an sich ist allerdings richtig gut und scharf geworfen, die Farben sind genau so wie in unserer hochgeladenen Original-Datei. Hier wurde wirklich an alles gedacht: Es werden zusätzlich einige Holzbolzen mitgeliefert, durch die das Nachspannen der Leinwand nach einiger Zeit ebenfalls kein Problem darstellen sollte. Demnach sind wir wirklich positiv überrascht und ich könnte mir durchaus vorstellen, in Zukunft weitere kleinere Leinwände zum Beispiel in unserem Flur oder über dem Sofa anzubringen.

Auch was Weihnachtsgeschenke angeht, kann ich Euch Pixum wirklich nur wärmstens empfehlen. Ein Klassiker, den ich in den letzten Jahren schon oft und gerne verschenkt habe, ist übrigens der Foto-Wandkalender in den verschiedensten Formen. Und eine tolle Alternative, die ich gerade erst entdeckt habe: der Foto-Adventskalender – mir fällt gerade niemand ein, dem ich damit eine Freude machen könnte, aber Euch vielleicht..?

An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Pixum für die Unterstützung, den reibungslosen Ablauf, die schnelle Lieferung und den freundlichen Kontakt.

 

On Stage | Alcest & Opeth live in Berlin

Quelle: www.opeth.com - Man achte auf die Bitburger-Gläser!

Quelle: www.opeth.com – Man achte auf die Bitburger-Gläser!

Nach fast 10 Jahren habe ich es dann dank der großartigen Leute von Trinity Music mal endlich wieder geschafft, meine Lieblings-Schweden von Opeth live zu sehen. Damals in Köln, heute in Berlin-Neukölln. Mit dabei war die französische Shoegaze-Band Alcest, die ich Anfang des Jahres schon mal im Lido sah und mit deren Schlagzeuger Jean ich mich bei dieser Gelegenheit sehr nett unterhalten habe.

alcestDie Straße vor der Location mit dem bedeutungsschwangeren Namen Huxley’s Neue Welt war an diesem Abend dermaßen vollgepackt mit in Schwarz gekleideten Fans, dass das sonst so bunte Neukölln kaum wieder zu erkennen war. Wo sonst die grellen Lichter der Spielotheken und Spätis blinken, sammelte sich heute hauptsächlich ein gutmütiger schwarzer Block, der ungeduldig die Minutenzeiger der Uhren beobachtete. Um 19 Uhr gewährte das Huxley’s Eintritt, und die wenigen Stufen zur in der ersten Etage gelegenen Konzerthalle nahmen sich wie im Flug. Doch erst eine Stunde später sollten Alcest den Abend eröffnen. Die 45 Minuten ihres Sets füllten die ehemaligen Black Metaller vor allem mit einer Auswahl von wohlig-warmen Shoegaze-Balladen des aktuellen Albums „Shelter“, welche wie Öl die Ohren verwöhnten. Nach dem zu erwartenden Opener „Opale“ waren jedoch auch ältere und damit härtere Stücke wie „Les Iris“ oder „Percées de lumière“ dabei, herrlich. Die Zeit verging dank der sphärischen Klänge tatsächlich unglaublich schnell, sodass man das Ende des Auftritts gar nicht wirklich bemerkte, bevor alle Bandmitglieder die Bretter verlassen hatten.

Und dann hatte das Warten ein Ende. Mehr als 1.500 Menschen drängten sich in alle Ecken und Enden der Location, als der charismatische Opeth-Kopf Mikael Åkerfeldt mit seinen Mannen die Bühne betrat. Sichtlich erschlankt und äußerst relaxed wirkte er, der seinen starken Faible für progressiven Vintage-Rock nicht mehr nur in Opeth’s Musik, sondern auch in seinen Outfits auslebt. So stand er da, mit schulterlangem wirrem Haar, Schlaghose sowie bemerkenswert undezenter Gürtelschnalle und ließ es sich nicht nehmen, drei Lieder lang mit der Begrüßung zu warten. Und drei Titel, das heißt bei Opeth schnell mal 30 Minuten und mehr. Beginnend mit „Eternal Rains Will Come“ vom aktuellen Longplayer „Pale Communion“ verzauberten Opeth den Saal von der ersten Sekunde an.


Im Vorfeld hatte Åkerfeldt in einem Interview schon angekündigt, bei der Zusammenstellung der diesjährigen Setlist etwas für Fans der „alten Sachen“ tun zu wollen. Die Auswahl des Abends war demzufolge nahezu perfekt, setzte sie sich immerhin aus Titeln fast aller Alben der knapp 25-jährigen Bandgeschichte zusammen. Da waren „Bleak“, „The Moor“, „April Ethereal“ und das jazzige „Windowpane“ nur einige der Höhepunkte. Es knallte und krachte an allen Ecken, bis die für Opeth typischen melodischen Instrumental-Passagen wieder etwas Frieden einkehren ließen, nur um dann wieder in dramatische Metal-Explosionen zu münden. Musikalisch war also alles perfekt. Åkerfeldts sympathische Art, mit dem Publikum zu kommunizieren, macht solche Konzerte obendrein zu einem einzigartigen Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Opeth klingen live im Grunde exakt wie auf Vinyl oder CD. Der Sound war derart brillant, dass man den Tonleuten nur anerkennend zunicken kann. Das große Aber: Leider war im mittleren Bereich vor der Bühne von den hohen Gesängen zu wenig und von den tiefen Growls fast gar nichts zu hören. Wer die Lieder auswendig kennt, konnte immerhin an den Mundbewegungen des Sängers die Texte erahnen.

opethMan merkte den Bandmitgliedern an, dass sie Spaß am „Krach machen“ haben. Kein Wunder nach unzähligen Touren und Konzerten mit den neueren Alben wie „Heritage“ oder eben „Pale Communion“ (hier unser Review der Platte), die so gar nichts mehr mit Metal zu tun haben. Eine dringend benötigte Zeitreise zu den Ursprüngen der Band, wie sie an diesem Abend in Neukölln statt fand, tat allen gut, der Band und den Gästen. Nach zweieinhalb Stunden, als der Abschluss-Titel „Deliverance“ bereits verklungen war, drängte sich die zufriedene schwarze Meute schließlich wieder aus der Halle und zerstreute sich leise in der kühlen Nacht.

Persönlich | Unsere Arbeit auf der REKLIM-Konferenz

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In den letzten Wochen war es etwas ruhig hier. Der Grund dafür ist, dass wir kürzlich an der REKLIM-Konferenz teilgenommen haben. Diese internationale Klimakonferenz der Helmholtz-Gesellschaft fand in den Tagungsräumen der Auferstehungskirche in Friedrichshain statt. Was wir damit zu tun haben? Unsere Uni hatte einen großen Redaktionsraum eingerichtet, von dem aus Studenten verschiedener Studiengänge im Rahmen des REKLIM-Medienprojekts die Dokumentation in Form von Fotos, Videos und Blog-Einträgen übernahmen.

Wir waren dort für die Konferenztage als Chefredakteurin und Redakteur/Fotograf eingesetzt, was echt eine Menge Arbeit in Form von 12-Stunden-Tagen war, aber auch viel Spaß gemacht hat. Ein paar fotografische Eindrücke meinerseits gibt es hier, eine Sammlung aller Fotos und Videos hier. Als eine von drei Chefredakteuren bestand Maras Aufgabe hauptsächlich darin, Aufgaben zu verteilen und alle Artikel, Fotos und Videos online zu stellen ohne sich dabei aus dem Konzept bringen zu lassen.

Die vielfältigen fachbereichsübergreifenden Vorträge waren nach dem Motto “Von Wissenschaftlern für Wissenschaftler” oft eher schwierig zu verstehen, aber die Message wurde klar: Der Klimawandel kommt, und zwar sehr schnell und das ist sehr schlimm. Der Konferenzblog wurde mit über 90 Artikeln und Videos befüllt und hofft auch nach der Konferenz noch auf zahlreiche Kommentare. Auch im Nachhinein werden von Zeit zu Zweit noch weitere Inhalte folgen.

Schaut doch einfach mal vorbei: www.reklim-medienprojekt.de/blog

Review | Dioramic – Supra

Für Stageload habe ich mal ein kleines Review über das aktuelle Album “Supra” der guten Jungs von Dioramic geschrieben. Die verrückte “Artcore”-Band – oder zumindest ihre alte Besetzung – lernte ich 2009 glücklicherweise während meines FSJ Kultur beim Rockbuster-Bandcontest in Rheinland Pfalz kennen und lieben. Letzteres vor allem, weil sie unglaublich sympathisch und wahnsinnig kreativ sind. Dioramic verdienen mehr Aufmerksamkeit, deswegen fleißig lesen, teilen und natürlich hören!

dioramic_supraKaum zu glauben, aber wahr: Nach vier Jahren Zwangspause sind Dioramic wieder da! Und keine Sorge, sie sind immer noch so verrückt und unfassbar kreativ wie eh und je. Das neue Diorama namens „Supra“ setzt Maßstäbe und entführt die Hörer in bis dato unbekannte interstellare Sphären.

Es ist schon ungerecht wie wenig Aufmerksamkeit Dioramic bisher eigentlich bekamen, sind sie doch schon mehr als zehn Jahre unterwegs und das mit durch die Bank gutem Output. Die Jungs aus Kaiserslautern und Umgebung waren einst ein Geheimtipp auf dem Gebiet des jungen deutschen progressiven Metal, bzw. Rock. Das hat sich freilich seit dem letzten Release „Technicolor“ zunehmend geändert. Aber erst der große Paukenschlag, die vinylgewordene Atombombe „Supra“ ist es, die uns mit ihrer Druckwelle wegbläst. Es ist nicht einmal nur ihre schier unendliche Kreativität, die Arkadi Zaslavski, Max Nicklas, Alex Mauch und der War From A Harlots Mouth-Veteran und Knüppelmeister Paul Seidel so eindrucksvoll auf einen Tonträger gepresst haben. Diese Platte ist vielmehr ein Hinweis darauf, dass es Orte jenseits der Genre-Grenzen gibt, die erst noch erforscht werden wollen. Dioramic sind da eine Art Raumschiff Enterprise und stoßen in die unbekannten Weiten vor. Die Eindrücke und Inspirationen dieser Reise manifestieren sich in einem Album, das auch nach x-fachem Hören noch feine Details hervorbringt und ein zufriedenes Lächeln zaubert.

dioramic

Quelle: Facebook

Die Songs des Crowdfunding-gesponsorten „Supra“ klingen wie eine sphärische, spacige Mischung aus – ja, wie eigentlich? Schwer zu beschreiben. Muse trifft auf The Contortionist und Textures trifft auf Radiohead trifft auf eine wütende Metal-Version von Blackmail (als deren neuer Sänger Arkadi übrigens mal im Gespräch war – hätte perfekt gepasst!). Irgendwo dazwischen bewegen sich Dioramic in den neun Songs, deren Strukturen ebenso diffizil wie mitreißend sind. Ein Hin-und-Her von epochalen Harmonien in wunderschönen Instrumental-Parts und schnaubenden Shouts. Von komplex-vertrackter Rhythmik und Melodien, die uns auf einer flauschigen Wolke ins All schweben lassen. Die Einflüsse von „klassischen“ Prog-Bands wie Genesis oder King Crimson sind kaum zu verkennen. Dioramic kreieren eine fast post-moderne Collage unzähliger Ideen auf so vielen Ebenen. Es gibt wenige Alben, die ausnahmslos gute Stücke aufweisen können. „Supra“ ist eines davon.

Die sympathischen Musiker rund um Arkadi Zaslavski beschreiben sich selbst als Artcore-Band. Ein besseres Label gibt es für diese Art Musik vermutlich nicht, auch wenn man sich in diesem Falle vielleicht endlich mal von der menschlichen Neigung zur Kategorisierung und Einordnung verabschieden sollte. Denn egal wie man es nennt, es ist mehr als das. Ein Blick auf die frühen Veröffentlichungen der Band lohnt sich übrigens immens. Schon in der Ur-Besetzung mit Alt-Basser Jochen und Arkadis Schlagzeuger-Bruder Anton „Zedd“ Zaslavski (jetzt als Grammy-Gewinner in der Welt unterwegs) rissen Dioramic auf der ersten EP (2004) und dem Album „Phase Of Perplexity“ (2005) alles nieder. Diese Releases kann man auch heute noch immer wieder hören und die Jungs dann hoffentlich mal live erleben. Denn Entertainen, das können sie ebenfalls ganz besonders gut. Und spätestens dann ist das Dioramic-Erlebnis perfekt.

Reinhören? Reinhören!

Entertainment | Varieté “Crossroads” + Ticketverlosung

Was Varieté angeht, sind wir nach ein paar Besuchen vor einigen Jahren im Koblenzer Café Hahn eigentlich schon sowas wie alte Hasen. Daher haben wir uns umso mehr gefreut, dank einer Einladung des Berliner Chamäleon Theaters am gestrigen Samstagabend eine Vorstellung der etwas anderen Art sehen zu können: Die furios-verrückte Show “Crossroads“.

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Als wir am Nachmittag in den Hackeschen Höfen ankamen, hatten wir noch keine Vorstellung davon, wo in diesem Häusergewirr sich das Theater überhaupt befinden soll. Ein paar Meter und Treppenstufen später standen wir dann plötzlich in einem großen, schön beleuchteten und mit stilvollem Jazz unterlegten Ballsaal. Nachdem wir überaus freundlich empfangen und zu unserem Tisch im hinteren Drittel des Raums begleitet wurden, fühlten wir uns direkt sehr wohl, denn die Sicht auf die Bühne war perfekt. Noch schnell ein paar Getränke bestellt und schon hob sich der Vorhang. Und es sollte sich auch bald herausstellen, dass das etwas nach Britney-Spears-Teenie-Story ausschauende Show-Poster im ersten Moment nicht so ganz zur düsteren Optik der kommenden Vorstellung passt. Aber vielleicht ist das auch Geschmackssache.

Das Kooperations-Projekt der hauseigenen Firma Chamäleon Productions mit dem australischen Kreativbüro C!RCA um Direktor Yaron Lifschitz wurde zum 10-jährigen Jubiläum des Theaters Chamäleon entwickelt. Das ganze Stück ist wie eine Mischung aus Musik, Post-Punk-Atmosphäre, Artistik, Rock’n’Roll und Kabarett: laut, bunt, wild und mitreißend. Regisseur Lifschitz setzte dabei den Fokus des an Berlin angelehnten Stückes ganz und gar auf die sechs Darsteller, indem er die Bühne nur minimalistisch in tristem Betongrau ausstattet. Diese “urbane Tristesse” verstärkt einerseits den Berlin-Bezug, andererseits wirkt es futuristisch-industriell, also wie eine leicht albtraumhafte Vision der grauen Städte unserer Zukunft, in denen kein Platz für Nonkonformismus ist. Den gewollten Gegenpol dazu bilden dann die überaus lebendigen Künstler – eben ganz so wie die Menschen einer Stadt erst das Leben einhauchen.

 

Der international besetzte Cast besteht aus:

Wie man sieht, sind alle Schauspieler auch Musiker. Sie erzeugen während der Show quasi ihren eigenen Soundtrack, der aus selbst komponierten Stücken und Interpretationen von Depeche Mode bis Friedrich Hollaender besteht. Die Mischung aus Einflüssen elektronischer Genre wie Dubstep oder Glitch kombiniert mit Industrial und Punkrock und sogar einer Nuance Neofolk war mutig und sehr interessant umgesetzt. Allen voran ist es die sehr extravagante Iza Mortag Freund, die als Leadsängerin den Abend untermalt und gleichzeitig auf eine teils etwas eigenartige Weise moderiert. Ein Highlight: Ihre Performance am Theremin, einem wirklich verrückten Musikinstrument. Sie wirkte im Vergleich zu den Akrobaten hier und da etwas deplatziert, zum Beispiel wenn sie alleine auf der Bühne steht, in Nina Hagen-Manier kratzig-punkig ins Mikro röhrt und sich dazu bewegt. Denn ihr Gesangstalent ist hervorragend, keine Frage; Ihre Bewegungen sind es leider nicht. Die körperlichen Leistungen der fünf Akrobaten brauchen hingegen nicht viele Worte, sie sind einfach atemberaubend. Garniert mit viel Humor und einer Prise Erotik ist “Crossroads” auf jeden Fall sehenswert. Das Publikum, welches trotz des eher ungewöhnlichen Themas und der manchmal provokanten Optik erfreulicherweise altersmäßig sehr gemischt war, fand es großartig. Wir auch.

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Alle Photos:
Quelle: CHAMÄLEON Theater GmbH
Fotograf: Andy Phillipson


Seid Ihr auf den Geschmack gekommen? Dann freuen wir uns, Euch mit freundlicher Unterstützung der CHAMÄLEON Theater GmbH 1×2 Tickets für “Crossroads” zur Verfügung stellen zu dürfen. Die Tickets könnt Ihr an einem Termin Eurer Wahl hier in Berlin einlösen, sie werden dann am entsprechenden Abend extra für Euch am Ticket-Schalter hinterlegt. Ob für Euch selbst als Berliner, als Geschenk für Bekannte aus Berlin oder aber für jeden, der in naher Zukunft plant, Berlin zu besuchen.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, schreibt uns einfach eine Mail mit dem Betreff “Crossroads” und Eurem Namen an hallo@realitaetsbewusst.de und schon befindet Ihr auch im Lostopf. Das Gewinnspiel läuft bis zum 31. Oktober 2014, der glückliche Gewinner wird von uns im Anschluss an das Gewinnspiel benachrichtigt und zusätzlich zur Terminvereinbarung von Seiten des Theaters kontaktiert.

Anmerkung: Das Gewinnspiel ist beendet und die Mail-Adresse des Gewinners wurde bereits weitergeleitet. Vielen, vielen Dank für Eure Teilnahme und viel Glück beim nächsten Mal!

Serientipp | The Killing

Krimi-Serien haben mich eigentlich noch nie interessiert. Bones, Cold Case, Criminal Minds, CSI, Dexter, Monk, NCIS und wie sie alle heissen waren einfach nie mein Ding. Irgendwelche Mordfälle, die im Laufe einer Folge abgehandelt wurden; Szenarien, die von Anfang an schon so eindeutig waren, dass man die gesamte Story auch in fünf Minuten abhandeln könnte. Langweilige Dialoge oder Monologe, immer die gleichen Morde, Motive, Tatorte – einfach immer wieder der gleiche Mist. Vielleicht rührt mein Desinteresse an Kriminal-Serien und -Romanen daher, dass ich als Kind immer notgedrungen den “Tatort” ansehen musste. (Oh Gott, wie sehr ich Tatort hasse!) Ich weiss auch nicht.

Jedenfalls haben wir uns vor wenigen Tagen dazu entschlossen, der US-Serie “The Killing” trotz Krimi-Charakter eine Chance zu geben. Besser gesagt: Netflix hat uns aufgrund vorheriger Serien auf die Drama-Serie gestoßen und wir haben einfach mal drauflos geklickt.

The Killing Serie

The Killing spielt im US-Bundesstaat Washington, genauer gesagt: in Seattle – ein zusätzlicher Grund, die Serie anzusehen. Die Grundstimmung ist passend zum Dauerregen in der Serie eher düster und jede einzelne Folge entspricht etwa einem Tag. Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Es gibt einen Mord, der im Laufe der gesamten Serie aufgeklärt wird. Das Ganze ist, obwohl es so simpel und platt klingt, weder langweilig noch voraussehbar – ein wirklich großartiger Mix aus Spannung und Überraschung!

Wir sind bislang erst bei Staffel zwei, die finale Staffel wird anscheinend die vierte sein. Dennoch können wir schon sagen: Es lohnt sich! Wir haben überlegt, womit wir diese Serie vergleichen können und finden, dass es sich irgendwie um eine wilde Mischung aus Homeland, True Detective und House of Cards handelt – also die (in unseren Augen) Creme de la creme der aktuellen Serien-Dauerbrenner. Wer also bei einer der gerade genannten Produktionen schon nicht genug bekommen konnte, der sollte auf jeden Fall in “The Killing” reinklicken!

Ernährung | glutenfreie Produkte

glutenfrei_Schnitzer

Vor wenigen Tagen hatte ich das Glück, auf dem Blog von Ina ein glutenfreies Päckchen gewinnen zu dürfen. Natürlich kommt mir ein solcher Gewinn immer sehr gelegen, denn seit ich weiss, dass ich an einer Gluten-Unverträglichkeit leide, versuche ich so gut es geht auf Gluten zu verzichten. Dass das bei den aktuell aufgerufenen Preisen nur mit weiteren Einschränkungen verbunden ist, nehme ich meiner Gesundheit wegen gerne in Kauf. Produkte von Schnitzer waren mir bislang jedoch gänzlich unbekannt, denn ich selbst greife meist zu den Schär-Produkten, die ich in jedem DM und Kaisers kaufen kann.

Nachdem ich also die gewonnenen Produkte getestet habe, darf ich Euch sagen, dass sie auf jeden Fall eine weitere Option sind. Für mich sind glutenfreie Produkte nach wie vor kein vergleichbarer Ersatz zu den “normalen” Produkten, aber man kann sich über kurz oder lang auf jeden Fall mit ihnen arrangieren. Am meisten vermisse ich eigentlich frische Brötchen vom Bäcker nebenan oder auch Zimtschnecken oder frische Croissants. Glutenfrei selbst backen ist auch nur bedingt eine Alternative, denn meist geht es doch eher um den schnellen Hunger oder plötzliche Gelüste. Insgesamt muss ich aber doch sagen, dass man sich an diese Situation sehr leicht gewöhnt – die Zutatenlisten im Supermarkt studiere ich schon im Schlaf, mein iPhone ist ständig im Gluten-Google-Modus und die Bio-Märkte der Umgebung sind schon fester Bestandteil der Einkaufstour. Trotzdem muss ich hin und wieder mal ein kleines bisschen sündigen, was sich oft unmittelbar danach schon rächt.

Etwas Gutes hat das ganze auch: Man probiert sich aus Mangel an Alternativen öfter mal durch das vegane Angebot (oft frei von jeglichen Zusätzen und eben auch von Gluten) in Berlin und stellt fest, das es gar nicht mal so schlecht ist.

Seid Ihr auch von Zöliakie betroffen? Habt Ihr Lieblingsprodukte, Lieblingsrezepte oder Lieblingshändler, was Back- und Teigwaren angeht? Wie lebt Ihr damit, gönnt Ihr auch auch ab und zu mal eine kleine Gluten-Keule?

Abandoned | Ehemaliges Institut für Anatomie der FU Berlin

Wer hätte gedacht, dass versteckt im beschaulichen Dahlem, zwischen Botschaftsbauten, Villenvierteln, Botanischem Garten, Waldstücken und Bahngleisen irgendwo ein gewaltiger Gebäudekomplex lauert, der ohne Probleme einem Horrorfilm entstammen könnte? Das ehemaliges Institut für Anatomie der FU Berlin lädt zum entdecken und gruseln ein. Neben den oberen Etagen der Lehranstalt mit Hörsälen, Laboratorien und Büros sind es vor allem die mehr oder weniger gut erhaltenen Kellergewölben mit Seziertischen und zerstörten Leichen-Kühlkammern, die man mal gesehen haben sollte. Bis 2005 wurde hier fleißig geforscht und “zerfleischt”.

Abandoned Berlin | Urban Exploring Berlin

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Spotlight | Mr & Mrs Globetrot

Hi, we are Yuriy and Julia. We were recently married and took a 6-month honeymoon around the world. We love traveling and photography, especially together.


Yuriy un Julia
sind verheiratet und gleichzeitig die besten Freunde, sie lieben das Reisen und führen gemeinsam ihr Fotografie-Unternehmen Manchik Photography. Ein 24-Stunden-Zusammenleben der Extraklasse. Ich für meinen Teil folge Julia via Instagram schon sehr lange, war mir dieser intensiven Beziehung allerdings nicht bewusst. Ich habe Ihre Schnappschüsse bewundert und mich immer wieder gefreut, wenn ich ein neues Photo in meinem Stream finden durfte. Als ich die Reiseberichte der beiden heute finden durfte, war mir schnell klar: Wow, genau das möchte ich bitte auch!

In ihrem Blog mrmrsglobetrot.com teilen sie wunderschöne Eindrücke ihrer verschiedenen Reisen. Bislang zählen neben unterschiedlichen Trips durch Amerika und Canada auch sechzehn Länder, die sie im Rahmen einer 6-monatigen Hochzeitsreise gemeinsam erkunden durften. Jedes einzelne Photo ist ein toller Hingucker und weckt das Fernweh. Außerdem ist es einfach wirklich wunderschön anzusehen, wie sehr sich diese beiden Menschen ganz offensichtlich gesucht und gefunden haben. Absolut beneidenswert! Eine ganz wunderbare Sache, die ich in jedem Fall mit Euch teilen wollte.

Spotlight | Mr. & Mrs. Globetrot

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