Alle Jahre wieder: Weihnachtsmärkte in Berlin

Wow, es schneit in Berlin!

Damit ist dann jetzt auch offiziell die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Man muss kein traditioneller Mensch sein, um diese aufkommende Weihnachtsstimmung in der Stadt toll zu finden. Atmosphärische Beleuchtung erhellt die Straßen, alles läuft einen Tick langsamer als sonst und der Geruch von Schnee liegt in der Luft. Für viele Menschen gehört zu dieser Jahreszeit auch der Besuch des ein oder anderen Weihnachtsmarktes. Und davon hat Berlin wirklich viele. Sehr viele und sehr unterschiedliche. Und Neuerdings gibt es hier auch für alles „Landkarten“, so etwa die Burger Map, die Flohmarkt-Karte und eben auch eine Weihnachtsmarkt-Landkarte, gesehen drüben bei Anamea.

weihnachtsmarkt karte berlin map christmas markets

Weihnachtsmarktfahrplan – Grafik: Eike Mitte, www.anamea.de

Ob skandinavische Märkte, Handwerker-Markt oder Jahrmarkt mit Kirmes-Attraktionen, da wird wohl für jeden Geschmack was dabei sein. Natürlich kann man dieser Tage nicht unausgesprochen lassen, dass solche Events für viele Menschen von einem allgemeinen Unwohlsein überschattet werden. Uns würde deshalb interessieren, wie ihr zum Thema Menschenmengen und Weihnachtsmärkte steht. Für ein kleines Stimmungsbild würden wir uns freuen, wenn ihr bei unserer Mini-Umfrage mitmachen würdet. Die Auswertung gibt es dann in der kommenden Woche.

Terrorangst: Menschen-Ansammlungen auf Weihnachtsmärkten – Euer Gefühl dabei?

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„Doch lieber verhütet?“

Den meisten von Euch dürfte es noch ein Begriff sein: das Telefonbuch. Auf der Suche nach der Telefonnummer der nächsten Arztpraxis wurde nicht einfach mal Google befragt oder eine WhatsApp-Nachricht an die Cousine der Großtante geschickt – es wurde geblättert. Noch dazu musste man auch ganz genau das Alphabet kennen, um nicht alle siebenmillionen Seiten einzeln durchforsten zu müssen. Aber naja. Fast in Vergessenheit geraten, hat unser neustes Fundstück tatsächlich in gewisser Weise etwas mit dieser Materie zu tun. Es gibt nämlich jetzt ein virtuelles Informations-Portal von „Das Telefonbuch“. TB GUIDE ist ein Online-Guide, der die User mit Tipps und Ratgebern zu den verschiedensten Themen versorgt. Ob Gesundheit, Finanzen, Wohnen oder Familie – hier werden die unterschiedlichsten Fragen beantwortet und aktuelle Diskussionen und Thematiken aufgegriffen. Passend dazu findet man in diesem Guide viele Adressen zu hilfreichen Anbietern in Berlin, Hamburg und München.

Ob man den Guide nutzt oder nicht, bleibt ja nun jedem selbst überlassen. Allerdings kommen wir nicht drumrum, Euch die entsprechende Viral-Kampagne vorzustellen, denn die ist ausnahmsweise wirklich witzig. Das Video zeigt eine ganz normale Fußgänger-Ampel in Berlin, ausgestattet mit einem ganz besonderen „Ampeldrücker“. Dieser druckt personalisierte Botschaften und dazugehörige freche Gutscheine für die jeweiligen Passanten aus. Diese Nachrichten sorgen dafür, dass die Betroffenen zutiefst verunsichert sind. Sehr coole Idee – macht Spaß, die Menschen und ihre Reaktionen Dank der versteckten Kamera beobachten zu können. Ein Beweis dafür, dass Berliner großartigen Sinn für Humor haben.

Anmerkung: Dieser Eintrag entstand mit freundlicher Unterstützung von VIRAL LAB.

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Trailer | Finding Dory

Als Findet Nemo 2003 ins Kino kam, war ich sofort hin und weg. Mein gesamter Freundeskreis ist damals schubweise ins Kino gepilgert. In Anbetracht dessen, dass wir alle mit zarten 16/17 Jahren ein komplett „schwarzer Haufen“ waren, muss der Ansturm aufs Kino sehr amüsant gewirkt haben.

In meinen Augen ist er aber nach wie vor einer der tollsten Kinderfilme überhaupt – und das obwohl ich kein so wahnsinnig großer Pixar-Fan bin. Zugegeben, dafür bin ich ein umso größerer Disney-Liebhaber. Na jedenfalls hab ich mich dementsprechend sehr gefreut, als ich vor einiger Zeit erfahren durfte, dass bald Findet Dory (gelegentlich auch als „Findet Nemo 2“ deklariert) ins Kino kommt. Keine Geringere als Ellen DeGeneres höchstpersönlich schenk Dory ihre Stimme und kündigte den Film in ihrer Show an. Und nun wurde auch endlich der erste richtige Trailer veröffentlicht:

Ich hoffe wirklich, dass er mindestens genauso zauberhaft wird, wie sein Vorgänger. Und mal ganz ehrlich: Für Disney in allen Facetten ist man doch schließlich nie zu alt.

 

Dory-FN

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Was Männer zum Weinen bringt

Wenn ich mich an meine Jugend zurück erinnere, dann stelle ich fest, dass ich in vielen Dingen anders war. Ich war früh und lange in Punk- und Metal-Subkulturen unterwegs, war in der Schule bis etwa zur 9. Klasse eher ein Außenseiter. Und habe auch in der Freizeit nicht viel von dem gemacht, was „normale Jungs“ zwischen 15 und 18 machen, wie etwa Fußball spielen, häufig feiern gehen oder „komasaufen“. Gerade letzteres kennt in meiner Generation der End-Achziger-Kinder kaum jemand aus eigener Erfahrung. Ich selbst bin sowieso eher spät zum Alkohol gekommen und speziell mit Bier konnte ich nie wirklich etwas anfangen. Andererseits aber auch nicht mit Wein oder Schnaps. Wenn überhaupt, dann Mischgetränke wie „Mixery“ oder „Blue“ (kennt das überhaupt noch jemand?). Später – man wird ja älter und reifer wie ein guter Whiskey – wurde ich zum wohl „typischen“ Biertrinker, der in Maßen (manchmal auch in Massen…) ein gepflegtes Pils genießt, (fast) egal welcher Sorte. Dann gibt es im Freundeskreis ja immer diese Leute, die so etwas wie Profis auf einem Gebiet sind – in diesem Fall eben Bier-Sommeliers. Denn das würzig-hopfige Bouquet dieser und jener Bier-Spezialität spricht für die exzellente Güte eines untergärigen Brauverfahrens, das muss jedem klar sein. Oder so.

Mittlerweile bin ich dann selbst zumindest etwas weiter in meinem Wissen, weiß inzwischen, dass es Pale Ale und ungefilterte Bio-Biere gibt. Daher bin ich immer wieder offen für neue Sorten, auch wenn ich eigentlich kein regelmäßiger Biertrinker bin. Genau auf dem Weg zwischen Uni und Arbeit in Friedrichshain ein Lidl gelegen ist, den ich zugegebenermaßen fast täglich ein Mal betrete. Dort, wo man nicht unbedingt hochwertiges Bier erwartet, hab ich neulich von einer neue Sorte namens Maltos erfahren. Mich als bekennenden Verpackungsdesign-Fetischisten sprechen die Flaschen überhaupt als erstes durch dezente Labels und stilvolle Typo an. Da wusste ich noch gar nicht, was drin sein würde. Die drei Sorten sind Barley Blanc, ein helles Pils, Barrique Style, stark und würzig-dunkel, und Paradiso Zwickl, ein mittelhelles Kellerbier. Ab dem 16.11. gibt es die Spezialitäten dann bei Lidl zu kaufen.

Passend dazu gibt es zu Maltos eine ausgefallene und witzige Kampagne, inklusive Video:

Zugegeben, geweint habe ich nicht. Aber ich werde es wohl mal kaufen und über den Geschmack berichten. Ah, übrigens kann man auf der Maltos-Website eine von drei Teufel-Boomster-Boxen gewinnen. Auch nicht schlecht.

 


 

Anmerkung: Dieser Eintrag entstand mit freundlicher Unterstützung von VIRAL LAB.

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Festival Of Lights Berlin

Etwas verspätet gibt’s von uns ein paar Eindrücke des Festival Of Lights, das traditionsgemäß jedes Jahr für etwas mehr als eine Woche bedeutende Orte der Stadt durch eindrucksvolle Lichtinstallationen illuminiert. Obwohl wir schon eine Weile in Berlin wohnen, ist es doch unser erstes solches Event gewesen. Im letzten Jahr hatte das Festival mehr als zwei Millionen Besucher, gefühlt waren allein an diesem Abend mindestens genauso viele Menschen unterwegs mit uns unterwegs.

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Coffee to go und unsere gemeinsame Verantwortung

Berlin cup of coffee on windowpane

Wir alle lieben Kaffee. Oder Tee. Am besten frisch gebrüht zum Mitnehmen, morgens auf dem Weg zur Arbeit oder Uni. Alleine in unserer direkten Umgebung gibt es gefühlt sieben Cafés, die mit mehr oder weniger guten Heißgetränken den Morgen verbessern können. Ich für meinen Teil habe lange nicht darüber nachgedacht, was es eigentlich bedeutet, regelmäßig Coffee-To-Go zu genießen. Denn klar, der Wegekaffee ist wahnsinnig praktisch, wenn auch auf Dauer kein günstiges Vergnügen. Irgendwann einmal, als ich die Mitarbeiterin eines Coffeeshops in Mitte mal den Bechervorrat nachfüllen sah, wurde mir schlagartig eines bewusst: Das. Sind. Sau. Viele. Becher. Zu viele. Viel zu viele. Und jeder davon landet spätestens eine halbe Stunde nach dem Befüllen auf einem ohnehin schon unglaublich riesigen Berg an Müll, der jeden Tag eben auf der Arbeit, in der Uni oder irgendwo anders anfällt. Vorausgesetzt die kleinen Hohlkörper finden überhaupt den Weg in einen Mülleimer und landen nicht – wie so oft – irgendwo auf der Straße.

Die Hamburger Verbraucherzentrale ging im Jahr 2014 von unglaublichen 6,4 Milliarden Pappbechern aus, die pro Jahr in Deutschland verbraucht und auf den Müll geworfen werden. In Worten: Sechskommaviermilliarden. In Ziffern: 6.400.000.000 Becher. Das sind 78 Becher pro Einwohner, jedes Jahr, nur in Deutschland. In den USA sind es im gleichen Zeitraum astronomische 25 Milliarden. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen dafür einsetzen, wiederverwendbare Becher oder wenigstens kompostierbare Pappbecher zum Standard zu machen. Von der noch größeren Gefahr der bereits nahezu vollständigen „Verplastikmüllung“ unserer Welt und ihrer Meere ist da noch gar keine Rede.

Auf der einen Seite also stehen Kaffee- und Tee-To-Go-Liebhaber, Spontaneinkäufer ohne Stoffbeutel sowie nicht-spontane Einkäufer, bei denen natürlich jede Banane, jede DVD und jede Shampooflasche in eine ganz eigene Plastiktüte eingepackt werden müssen. Immerhin bewegt sich Deutschland in Sachen Plastiktüten mit der geplanten Zusatzgebühr auf jedes verkaufte Exemplar in eine richtige und wichtige Richtung. Auf der anderen Seite sind es dann die Städte, die sich ihrerseits dem immensen Müllaufkommen entgegen setzen müssen und gar nicht wissen wohin mit all dem Schrott und Plastik.

Hier in der Hauptstadt gibt es seit einiger Zeit eine Aktion der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), welche aus nachvollziehbaren Gründen längst die Nase (und Müllbeutel) voll hat. Das Unternehmen ist sowieso schon durch witzige Sprüche auf städtischen Mülleimern aufgefallen, wie etwa „Was du heute kannst entsorgen…„, „Corpus für alle Delicti„, „Bitte füttern“ oder – mein Favorit – „Würstchenbude„. Wegen Hundehinterlassenschaften. Ihr wisst schon. Wortspiele sind super!

Dieses Mal stehen in der Stadt an bestimmten Orten überdimensionale Versionen alltäglicher Haushaltsprodukte wie Zahnpasta-Tuben, Konservendosen und Kartons. Bis Ende Oktober laden sie Passanten zum Anstaunen und darauf Sitzen ein, gleichzeitig werden praktische Informationen zur Mülltrennung und Müllvermeidung vermittelt. Dazu gibt es eine eigene Info-Website und ein Video (siehe unten). Auch auf Facebook läuft die Aktion, bei der es übrigens über den Hashtag #recyclingganzgross auch was zu gewinnen gibt, nämlich fünf TrenntMöbel-Sets. Find‘ ick allet jut, weil das Thema uns alle angeht. Da darf man eine solche Kampagne gerne unterstützen. Wenn wir jetzt alle unseren kleinen Beitrag zu Mülltrennung und Recycling leisten, dann wird die Welt in der Summe ein ganz bedeutendes Stück sauberer und gesünder für alle Bewohner.

 


 

Anmerkung: Dieser Eintrag entstand mit freundlicher Unterstützung von VIRAL LAB.

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