Vier entspannte Spotify-Playlists für Euer Homeoffice

Spotify und ich, wir sind alte Freude. Ich hatte eigentlich immer die kostenlose Version und es hat mir auch immer gereicht. Das bisschen Werbung konnte ich ertragen und es ging ohnehin nur darum, mir zwischen Plattenspieler und iPod auch mal eine ordentliche Ladung Trash anhören zu können oder hier und da das eigene Stimmchen zu schulen. Schnell waren viele Playlists erstellt und alles, was man irgendwie kennt und kannte, irgendwo zugeordnet.
Eine Zeit lang habe ich mich dann vollkommen bei Spotify ausgeklinkt und meinem Herzblatt die Musikwahl überlassen. Das war etwas zeitgleich mit meiner Entscheidung, Last.fm endlich den Rücken zuzudrehen und mein dortiges Konto zu löschen. Lief ganz gut so, denn immerhin habe ich den Mann mit dem besten Musikgeschmack überhaupt geheiratet – kann also nichts schiefgehen.

Neulich habe ich dann vom Studentenrabatt gehört und es hatte mich wieder gepackt. Immerhin muss man diese Studenten-Situation ja bis aufs Äußerste auskosten, so lange man kann – und so lange ist das ja für mich nun auch nicht mehr. Mittlerweile habe ich also auch die entsprechende App und bin total angetan von der aktuellen Version der Software. Ich liebe all die Playlists und “Stimmungen”. Ich bin froh darüber, dass man auch endlich vollständige Soundtracks findet und die Auswahl der “Radiosender” sich etwas ausgeweitet hat. Zugegeben, Taylor Swift fehlt mir natürlich etwas, aber naja.

Abgesehen davon, dass ich unterwegs grundsätzlich nur offline meine Lieblingsalben höre (momentan komme ich mal wieder ganz schwer von Rise Against – Sufferer & the Witness los), nützt mir Spotify aktuell vor allem während der Arbeitszeit. Da ich zur Zeit von Zuhause aus arbeite und es bald an meine Bachelorarbeit geht, habe ich dafür auf jeden Fall die idealen Playlists gefunden. Bei Elektro aller Art kann ich mich generell nicht gut konzentrieren, alles was ein bisschen härter ist, bringt mich zu schnell aus dem Konzept und alles HipHop-artige macht mich auf Dauer leider aggressiv. Demnach bleibt es in meinem Homeoffice ruhig und relaxed. Ein bisschen Entspannung, ein bisschen Melancholie, ein bisschen Herzschmerz-Country, ein bisschen Glückseligkeit. Ich kann sie Euch wirklich nur ans Herz legen, wenn Ihr etwas braucht, um einfach mal runter zu kommen und Konzentration aufzubauen. Hier meine vier Favoriten: Deep Dark Indie Folk, Deep Focus, Country Coffeehouse, Your Favorite Coffeehouse.

Spotify-1

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Vor allem die ersten beiden haben es mir absolut angetan. Gefunden habe ich die bereits im letzten Herbst, aber aus irgendeinem Grund passen sie bei mir in jede Jahreszeit und vor allem super zum Schreibtisch. Es gibt natürlich noch viele weitere ähnliche Listen wie diese, aber diese habe ich nun ausgiebig getestet und kann sie Euch wärmstens empfehlen. Natürlich nur, wenn Ihr für die Arbeit von Zuhause aus etwa die gleichen Vorlieben habt, wie ich sie habe.

Achja, die Sleep-Playlist eignet sich übrigens ideal dafür, zum Einschlafen einfach mal den Kopf auszuschalten. Wenn Ihr gerne viel Kaffee trinkt oder auch so mit Schlafproblemen zu kämpfen habt – die Playlist ist fast schon hypnotisch und bewirkt wahre Wunder.

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Der Lebensmittel-Shop für Allergiker

Da wir in den Tagen zwischen Ostern und unserer Hochzeit im Heimat-Reise-Modus waren und wenig Zeit zum Einkaufen hatten, kam für uns das Paket vom Ohneshop der Firma Wasgau gerade recht. Dort hat man sich auf Lebensmittel spezialisiert, die für Allergiker unterschiedlicher Art geeignet sind, weil sie eben ohne bestimmte Inhaltsstoffe hergestellt werden. Egal ob soja-, laktose-, ei-, weizen-, sellerie-, glutamat- oder was-auch-immer-frei, hier gibt’s echt gefühlt alles: Getränke, Tiefkühlkost, Süßwaren, Backwaren und mehr. Ein echter Traum für jeden, der beim Einkaufen immer ganz genau alle Inhaltsstoffe studieren muss. Einfach direkt die gewünschten Kriterien auswählen und lediglich Produkte vorgesetzt bekommen, die man wirklich bedenkenlos zu sich nehmen darf. Für einen schnellen Überblick kann man mal in den Online-Katalog  reinschauen, oder halt direkt auf der Website. Dort finden sich zusätzlich Rezepte zum Herumstöbern und Informationen über Unverträglichkeiten und Alternativen zum Supermarkt-Angebot.

Für uns gab es nach einer längeren, fast komplett zuckerfreien Zeit (Tatsächlich hatten wir uns spontan der Fastenzeit verschrieben) jedenfalls endlich mal wieder was Süßes für die Feiertage sowie glutenfreie Nudeln von Barilla (übrigens richtig lecker!), die wir tatsächlich noch nie zuvor gesehen haben. Natürlich erwarten Euch in diesem Shop nicht nur Überraschungen, von denen Ihr bislang noch nicht wusstet, aber es sind immer wieder interessate Fundstücke dabei. Außerdem ist es doch wohl wirklich absolut praktisch, sich das eigene komprimierte Glutenfrei-Regal zusammenstellen zu können, oder? Wir sind in jedem Fall Fan und es bleibt sicher nicht unsere letzte Bestellung dort.

Glutenfreie Produkte aus dem Ohneshop
Glutenfreie Produkte aus dem Ohneshop
Glutenfreie Produkte aus dem Ohneshop

Anmerkung: Dieser Eintrag ist mit freundlicher Unterstützung vom Wasgau-Ohneshop entstanden.

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Best of Instagram #02 – @eligoesaround

eligoesaround

Das Profil von Eliana Golomb mag ich für meinen Teil gerade deshalb so sehr, weil es einfach mitten aus ihrem Leben erzählt. Sie lebt in dem Land, das ich liebe, teilt meine Leidenschaft für Kaffee und wandert zaubert sich ihre ganz eigene Welt aus Momentaufnahmen. Es macht einfach Spaß, an ihrem Leben auf diesem Wege teilzuhaben.

 

Und uns dürft Ihr bei Instagram selbstverständlich auch gerne folgen: Mara & Fabian

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NEWLYWEDS – Wär das auch erledigt.

Am letzten Freitag, den 10. April 2015 um 11.00 Uhr war es endlich soweit – wir haben “Ja!” gesagt. Allehand Glückwünsche und Phrasen wie “Na endlich!” oder “Wurde aber auch Zeit!” haben wir uns nun von allen Seiten angehört. Wir haben super gegessen, miteinander angestoßen, eine ziemlich perfekte Nacht auf einem ziemlich perfekten Schloss verbracht und sind nun endlich wieder zurück in Berlin. Es war eine kleine standesamtliche Hochzeit im engsten Kreis der Familie in der Nähe unserer Heimatstadt Koblenz und wir könnten über diese Entscheidung nicht glücklicher sein. Vielen Dank an unsere Mütter, die aus über 600km die Planung und Organisation übernommen haben – es war wunderschön! Wir haben uns bereits an unsere wunderbaren Ringe gewöhnt und sind glücklich darüber, dass wir diesen Schritt nun endlich gewagt haben. Die Zeit seit unserer Verlobung verging wie im Flug und ich für meinen Teil bin gespannt darauf, zu erfahren, warum alle immer so negativ vom ersten Ehejahr sprechen…

Natürlich haben wir Euch auch ein paar Photos mitgebracht – verantwortlich dafür war mein kleiner Bruder, der vorher übrigens noch nie eine “richtige” Kamera in der Hand hatte. Chapeau!

Hochzeit Oberwesel 01

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“DUMMY lab” im Chamäleon Theater Berlin

dummy lab show key visual

Kurz vor Ostern haben wir mal wieder einen Abend im Berliner Chamäleon Theater verbracht, wo wir einen bezaubernd-verstörende Abend mit der aktuellen Show DUMMY lab anschauten. Wer uns kennt, der weiß, dass wir eigentlich seltener diese Art von kultureller Unterhaltung genießen. Einfach deshalb, weil uns das meiste in Richtung Oper, Musical oder eben Theater nicht so recht interessiert. Klassische Musik an sich und Varieté bilden da jedoch große Ausnahmen bei uns. Da wir beim letzten Mal schon so begeistert waren, wollten wir diese Vorstellung auf keinen Fall verpassen.

Bei DUMMY lab handelt es sich um den neuesten Streich der Regisseure Markus Pabst und Eike von Stuckenbrok aus dem Berliner Künstlerkollektiv BASE BERLIN, welche sich zusammengetan haben, um ein sowohl visuell als auch thematisch anspruchsvolles Erlebnis zu schaffen. Thematisch ist DUMMY lab in einem bizarr-futuristischen Labor-Szenario angesiedelt, dessen stetige metamorphe Bewegungen die Grenzen zwischen oben und unten verschwimmen lassen. Die Protagonisten bewegen sich in einem scheinbar grenzenlosen Raum und sind doch irgendwie Gefangene in einer äußerst düsteren (Schein-)Wirklichkeit. Wenn sie ihre Akrobatik zeigen, wirken sie fast wie Maschinen, gleichzeitig erhalten sie sich ihre Menschlichkeit durch eine gesunde Portion hier und da eingestreuten Humors. Die hauptsächlich äußerst gruselige Grundstimmung erinnert an japanische Horrorfilme und ist tatsächlich nichts für schwache Nerven. Aber genau das ist ganz nach meinem Geschmack! Besonders die Kontorsionistin Leilani Franco sorgt für den ein oder anderen Schauder, wenn sie immer wieder spinnenartig im Halbschatten die Bühne betritt. Jeder der Artisten hat ohnehin seine ganz eigene Rolle im Stück, welche sich sehr gut in das Gesamtensemble eingliedert, ohne dabei austauschbar zu wirken.

Besonders beeindruckend und neuartig waren vor allem das ins Stück integrierte interaktive Videodesign von Frieder Weiss. Ob Polygon-Netze oder sprühende Cyber-Leuchtfragmente, jeder Effekt bestärkte die wunderbar spacige Atmosphäre. Dazu trägt natürlich auch die wie immer passgenau zugeschnittene Musikuntermalung aus abstrakten Dubstep- und Glitch-Sounds und dem Live-Gesang von Reecode bei. Wer also mal ein etwas anderes Varieté sehen und sich von der beeindruckend dichten Atmosphäre dieser Zukunftsvision anstecken lassen möchte: ab nach Berlin, ab ins Chamäleon Theater! Die Vorstellungen finden dienstags bis sonntags um 18 bzw. 20 Uhr statt.

dummy lab carolin saage

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Fotos: Carolin Saage

Wo?
Chamäleon Theater
Rosenthaler Straße 40/41
10119 Berlin – Mitte
Tel.: 030 / 4000 590

 

Dieser Eintrag ist mit freundlicher Unterstützung von Chamäleon Theater entstanden.

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Von Leonardo DiCaprio und Lymphdrainagen

Dinge, die man sich viel öfter gönnen sollte, zu denen man aber leider nur viel zu selten kommt: Wellness.

Ich für meinen Teil habe Glück, dass ich aufgrund verschiedener Kopfschmerz- und Muskulatur-Probleme regelmäßig Physiotherapie und manuelle Therapie verschrieben bekomme. Im Rahmen dessen durfte ich schon die verschiedensten Massage- und Akupressur-Techniken erleben. Durch meine Kiefer-Operation im vergangenen Jahr erhalte ich aktuell nach wie vor Lymphdrainage und klassische Massagen. Ersteres war mir bis dato absolut kein Begriff und ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, welche Vorteile das Ganze nun haben sollte im Zusammenhang mit meinem Kiefer. Aber ich muss sagen, dass diese Anwendung wirkliche Wunder bewirkt. Meine Kiefer-Muskulatur und die entsprechenden Sehnen werden dadurch viel lockerer und ich schaffe es endlich wieder, meinen gesamten Kiefer ordentlich einzusetzen.
Aber abgesehen von medizinischen Anwendungen, sind da ja auch noch die Anwendungen, die man sich nur selten mal gönnt und die nichts als Verwöhnung versprechen. Ein kleiner Traum für mich wäre es wirklich, einfach mal eine Woche lang irgendwo im Paradies zu leben und jeden Tag von vorne bis hinten sämtliche Wellness-Angebote des Hotels nutzen zu können. Perfektion! Klar, Yoga entspannt mich selbst auch ungemein, sportliche Betätigung an sich ist schon immer ein großer Wohlfühlfaktor und die richtige Ernährung führt zwangsläufig ebenfalls zu höchster Zufriedenheit. Dennoch: 1-2 Mal im Jahr gönn ich mir einen Termin bei der Kosmetikerin meines Vertrauens und auch Friseur-Termine seh ich gelegentlich als Wellness-Termin, aber das war’s dann auch schon.
Aber warum macht uns Wellness eigentlich so an? Wieso stehen wir (oder naja, die meisten von uns wahrscheinlich) so darauf, von wildfremden Menschen auf seltsamste Art und Weise berührt zu werden? Sie klatschen uns moosgrüne und seltsam riechende Massen ins Gesicht, formen unseren Kopf zu einem Obstkorb um und wir hinterfragen nicht mal, warum lauwarme Ziegenmilch denn jetzt bitte besonders wirksam gegen trockene Haut sein soll. Abgesehen davon, dass wir besagte Unbekannte sogar auf uns herumlaufen lassen und uns ihren Kräften und Geheimgriffen vollkommen wehrlos aussetzen. Von der magischen Wirkung hauchfeiner Akupunktur-Nadeln möchte ich ja erst gar nicht anfangen (Habt Ihr Murakamis 1Q84 gelesen?). Wahrscheinlich geht es einfach nur um dieses nichts tun müssen, nichts denken müssen und hinterher einfach dieses Gefühl wie neugeboren genießen können.

Ayurveda-Massagen, Lomi Lomi-Massagen und traditionelle Thai-Massagen habe ich bislang noch nicht kennenlernen dürfen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich ein bisschen davor fürchte, aber dennoch schrecklich neugierig bin. Viele erzählen ja von grauenhaften Schmerzen, aber andere wiederum sind so begeistert von asiatischen Massage-Techniken, dass sie darauf schwören – sozusagen als Allheilmittel. Thailand im Speziellen reizt mich zugegebenermaßen kaum, auch wenn weiße Sandstrände mich fast schon magisch anziehen. Denkt Ihr eigentlich auch immer automatisch an Leonardo DiCaprio und The Beach, wenn Ihr an Thailand denkt? (Und an LOST, sobald es irgendwie auch nur im Entferntesten um Hawaii geht?) Okay, Thailand war auch in der engeren Auswahl als es darum ging, unser Flitterwochenziel für kommendes Jahr festzulegen, aber trotzdem hatte es nicht wirklich Priorität.
Wenn es Euch auch so geht, dann solltet Ihr OTOP einen kleinen Besuch abstatten.”One Tambon One Product” ist eine Initiative der thailändischen Regierung, um die Arbeit von einheimischen Kunsthandwerkern zu unterstützen. Hier findet Ihr Informationen rund um die verschiedenen Regionen des Landes im Zusammenhang mit Fair Trade Produkten und kulturellen Besonderheiten. Außerdem findet Ihr hier auch praktische Tutorials zur traditionellen Thai-Massage. Für jeden, der sich erstmal Zuhause ganz privat rantrauen möchte, bevor er es professionell angehen lässt. Aber auch die perfekte Vorbereitung für den anstehenden Thailand-Urlaub!

via cyaraonseas.tumblr.com

Anmerkung: Bei diesem Eintrag handelt es sich um einen Sponsored Post.

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Glutenfreie Pasta und Bio-Olivenöle von PPURA

Mittlerweile ist das Jahr schon vier Monate alt. Es wird früher am Morgen hell, die Vögel erleichtern uns den Weg zur Arbeit, die fast in Vergessenheit geratene Sonne zeigt sich öfter. Der Frühling naht, und damit die Zeit der Vitalität und Aktivität, nicht nur in der Natur, sondern auch bei den Menschen. So widmen sich nun Viele aus den unterschiedlichsten Gründen einer gesünderen Lebensweise, was in Anbetracht der deutschlandweit aktuell rekordverdächtigen Mitgliederzahlen in Fitness-Studios sowie der anhaltenden Explosion des Bio-Lebensmittelmarktes klar erkennbar wird. Auch wir sind aus Gründen, die vielen unserer Leser bekannt sein dürften, nach wie vor stets auf der Suche nach Alternativen zum Massenmarkt. Wir probieren kreuz und quer aus, verzichten dabei in weiten Teilen völlig auf Fleisch und Zucker, versuchen uns an veganen Gerichten und gehen auch sonst viel bewusster mit Nahrung um, als noch vor wenigen Jahren.

Gleichzeitig ist es noch immer nicht einfach, speziell glutenfreie Produkte zu finden. Zwar haben mittlerweile auch Supermärkte und Drogerien wie Kaiser’s, Rewe oder DM ein festes gluten-free Sortiment, doch ist die Auswahl irgendwie beschränkt. Auf unserer Suche nach den erwähnten Alternativen erleben wir allerdings hin und wieder mal kleinere oder größere Überraschungen, so wie in diesem Fall mit der Schweizerischen Firma PPURA. Die beiden Gründer Maurizio Floccari und Cemal Cattaneo stellen mit Liebe und viel Gespür für ästhetisches Verpackungsdesign Feinkost-Pasta und edle Olivenöle sowie eine vielfältige Auswahl an Pestos her. Besonders interessant für uns: Im Nudel-Sortiment findet sich auch die auf traditionelle Weise verarbeitete Mais-Pasta.

Glutenfreie Pasta-Varianten von PPURA

Traditionell heißt hierbei, dass viel professionelle Handarbeit im Spiel ist und die Nudeln zum Beispiel bis zu 30 Stunden trocknen, bevor sie abgepackt werden. Auch die acht verschiedenen Olivenöle des PPURA-Sortiments sollen den hohen Qualitätsansprüchen der Gründer gerecht werden. Und was für’s Auge sind sie auch noch. Wir sind jedenfalls gespannt, was wir aus den Produkten zaubern, und werden Euch mit Sicherheit bald darüber informieren!

Olivenöle von PPURA

 

Dieser Eintrag ist mit freundlicher Unterstützung von PPURA entstanden.

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Ein paar Gedanken zu “Tidal”

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Mit Tidal gibt es einen neuen Stern am Musik-Himmel, welcher die Rettung der Kunst verspricht und noch dazu mit einem beachtlichen Aufgebot an teilhabenden Musikern wirbt. Wenn Jay-Z, Madonna und Rhianna etwas so toll finden, dann muss es ja auch super sein. Oder?

Zunächst stellt sich die Frage, warum es eigentlich noch weitere Alternativen zum bestehenden Markt an Musikstreaming-Angeboten geben muss. Klar: Weil die Blutsauger von Spotify, Pandora, Deezer die Künstler ausbeuten und damit die Musik entwerten. Und weil YouTube zwar eine Milliarde Nutzer hat, aber mobil in vielen Ländern aufgrund mieser Internet-Abdeckung eher weniger zum reinen Musik-Hören verwendet wird. Und weil sowieso alle Streaming-Dienste böse sind. Außer derjenige natürlich, den man selbst gründet.

Ja, es stimmt, dass die meisten Künstler durch eine Bereitstellung ihrer Musik bei Angeboten wie dem von Spotify nur einen erbärmlichen Erlös erzielen, wenn die Songs nicht gerade millionenfach gestreamt werden (wobei Spotify im Vergleich noch recht viel zahlt). Finanziell lohnenswert ist Spotify für Künstler nur dann, wenn sie Weltstars sind. Doch das liegt mehr an den Verträgen zwischen dem schwedischen Start-Up und den Major Labels, die ja immerhin sogar Anteile an Spotify halten. Diese Verträge sind wenig lukrativ, weil Spotify um seine Marktmacht weiß und die Preise nach unten drücken kann. Es ist allerdings ein offenes Geheimnis, dass sowieso etwa 80 Prozent der bei Majors unter Vertrag stehenden Künstler kein Geld einbringen, die anderen 20 Prozent, also die “Megastars”, müssen das wett machen, egal wie. Da möchte ich heutzutage wirklich nicht in der Haut eines Labelchefs stecken und schlaflose Nächte haben. Logisch, dass man da nach jedem Grashalm greift, um seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. In Sachen Spotify sieht es aber auch nicht besser aus: Bei 15 Millionen zahlenden Kunden, die also mindestens 5 Euro im Monat blechen, und gerade mal rund 1.300 Mitarbeitern kommt schon eine nette Summe an Geld zusammen. Ganz zu schweigen von Werbeeinnahmen für die weiteren knapp 45 Millionen User, die nicht zahlen möchten. Doch macht Spotify deshalb noch lange keinen Gewinn – ganz im Gegenteil sogar. Allein mehr als die Hälfte aller Einnahmen geht an Lizenzgeber. Auch bei Spotify sieht es demnach nicht allzu rosig aus, jedenfalls nicht was schwarze und rote Zahlen angeht. Warum also in diesen Markt eintreten, wenn selbst so ein Riese Probleme hat?

Und es stimmt auch, dass die Zukunft eher dem Streaming als den physischen Datenträgern gehört, und das nicht nur in der Musik. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen man ein ganzes Album kaufen musste, auch wenn der Großteil davon Schrott war. Es gibt natürlich hin und wieder aufkommende Retro-Trends, beispielsweise aktuell die “Rückkehr” der Schallplatte. Doch im Grunde wird wohl spätestens in 3 bis 5 Jahren kaum noch jemand Tonträger oder Filme im Einzelhandel kaufen. Die Umwelt wird es uns danken. Da ist das stetig wachsende Angebot an Plattformen für alle Sparten nur eine logische Konsequenz. Jeder will ja sein Stück vom Dollarkuchen abhaben.

Doch braucht die Welt wirklich noch einen Musikstreaming-Dienst? Neben all den bestehenden Konkurrenten und denen, die noch kommen werden, z.B. von Apple und Google? Noch dazu einen, der nicht einmal eine Freemium-Variante anbietet, also für die meisten potenziellen Nutzer direkt mal ausscheidet? Jay-Z dachte sich wohl entgegen jedes gesunden Menschenverstandes “Ja!” und suchte sich kurzerhand seine Avengers des Musik-Business zusammen, die selbsternannten Retter der Kunst: Kanye West, Beyoncé, Madonna, Daft Punk, Jack White, Rihanna, und so weiter. Als wäre die Aufstellung dieser Truppe aus Millionären mit ihren Robin-Hood-Allüren nicht schon peinlich genug, kopiert Tidal mal eben das User Interface von Spotify …

…und erwartet allen Ernstes, dass die Musik-Fans plötzlich 10 Dollar bezahlen, weil er und seine Avengers als Testimonial dafür mit ihren Namen stehen.¹ Wenn Tidals einziges echtes Alleinstellungsmerkmal (USP) die Tatsache ist, dass man dort hochaufgelöste FLAC- und ALAC-Dateien hören kann…naja. Vermutlich ist der Markt der Audiophilen nicht so groß, dass dieses Argument wirklich zieht. Diejenigen Labels und Künstler jedenfalls, welche Spotify und Co. trotz geringer Erlöse nutzen, haben verstanden, dass es hierbei nicht wirklich um viel Geld geht, sondern dass Spotify einfach “nur” ein weiterer, extrem wichtiger Kanal zur Streuung der eigenen Produkte ist, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, und schließlich die Nutzer zum Kauf der Produkte anzuregen. Wenn sich einzelne Künstler jedoch von Spotify fernhalten und stattdessen lieber ihr eigenes, abgeschottetes “Premium”-Süppchen (ohne diese besagte Streuung) kochen, dann hat das genau den entgegengesetzten Effekt. Sowas können die ja nicht ernsthaft wollen, sollte man meinen. In unserer Alles-für-jeden-immer-kostenlos-Gesellschaft wird eine solche künstliche Verknappungsstrategie nicht funktionieren. Ben Thompson von Stratechery fasst es mal so zusammen:

This ultimately is why Tidal will fail: it’s nice that Jay-Z and company would prefer to garner Spotify’s (minuscule) share of streaming revenue, but there is zero reason to expect Tidal to win in the market. Not enough people care – or are even capable of appreciating – the hi-fi option,3 and unlike Beats headphones (but like Beats the music service) software isn’t a status symbol. Moreover, Tidal doesn’t have Spotify’s head-start or free tier, it doesn’t have Apple’s distribution might and bank account, and it doesn’t have any meaningful exclusives4 — and to be successful, you need a lot of exclusives; it’s too easy and guilt-free to pirate (or simply skip) one or two songs. ²

 

Nichtsdestotrotz ist in der Musikindustrie ein Umdenken und Anpassen längst überfällig. Seit Jahren beobachtet man schwindende Verkäufe in der Branche – nun ist es 2015 und immer noch gibt es keine wirkliche Lösung. Das Streaming ist zumindest ein aussichtsreicher Kandidat, wenn auch kein Allheilmittel, da zu viele Leute nicht bereit sind, dafür zu bezahlen. Eine bessere Idee habe ich zugegebenermaßen aber auch nicht. Vielleicht eine nationale oder globale “Medien-Steuer”, die jedem als Flatrate den unbegrenzten Konsum aller Filme und Musik ermöglicht? Das wäre natürlich ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Aber hat ja auch niemand behauptet, dass es einfach wird. Ich bleibe erst einmal bei meinem Spotify-Abo und gelegentlichen iTunes- und Vinyl-Einkäufen. Und bei Konzerten, der ehrlichsten und direktesten Unterstützung der Lieblings-Bands. Das beruhigt zumindest mein Gewissen.

Was mich interessiert: Seid Ihr bereit, für Musik- oder Film-/Serien-Streaming zu bezahlen? Und warum?

¹ So formulierte es der Musik-Analyst Bob Lefsetz in seinem → Blog-Post über Tidal.
² Wirklich lesenswerter Artikel: Ben Thompson → “Tidal and the future of music”

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Best of Instagram #01 – @atler

Wir haben beschlossen, Euch ab jetzt mal mehr und mal weniger regelmäßig pünktlich zur Mitte der Woche unsere liebsten Instagram-User vorzustellen. Viele von Euch werden einige der vorgestellten Profile natürlich schon kennen, aber andere erhalten dadurch vielleicht doch die ein oder andere Anregung zum Folgen. Wir hoffen, dass Euch die ausgewählten Profile und Photos genauso gut gefallen wie uns. Das Ganze wird ein Unterpunkt unserer “Spotlight“-Section. Wir wünschen Euch viel Spaß!

atler

Atle Rønningen aus Oslo überzeugt uns mit seinen traumhaften Photos aus Norwegen, Island und dem Rest des Nordens. Sein Profil besteht aus den schönsten Ecken der nordischen Natur und wir sind neidisch auf jeden einzelnen Moment, den er im Eis Islands, in den weiten Wäldern Norwegens oder an irgendwelchen anderen zauberhaften Orten der Welt verbringt.

Und uns dürft Ihr bei Instagram selbstverständlich auch gerne folgen: Mara & Fabian

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Ein Sonntag auf dem Naschmarkt

Nashmarkt Berlin Logo

© Berliner Naschmarkt

“Öfter mal was Neues” dachten wir uns letzten Sonntag und sind nach Kreuzberg in die für das stets vielseitige kulinarische Angebot berühmte Kreuzberger Markthalle Neun gefahren. Dort gibt es regelmäßig Gaumenfreuden-Veranstaltungen wie Kochkurse, Streetfood-Festivals das Craft Spirit Festival rund um selbstgebrannte Spirituosen oder dem Event Wurst & Bier mit dem Thema… naja, was wohl. Dieses Mal war dann der Naschmarkt dran, eine kuriose Messe mit allerlei Berliner Süßigkeitenherstellern, Schokoladen- und Eis-Manufakturen, Kunst-Konditoren und Bonbon-Bastlern. Der Tagesspiegel bezeichnete den Naschmarkt richtigerweise schon als einen “Markt wie aus einem Kindertraum”. Die Organisatoren legen großen Wert auf den regionalen Bezug der Hersteller, die nachhaltige Erzeugung ihrer Zutaten und einen hohen Qualitätsstandard der Ware. Dementsprechend fallen natürlich auch die Preise aus. In dem bunten Treiben der leider völlig überfüllten Halle haben wir deswegen mehr gestaunt, als probiert. Uns haben wir aber ein wenig Schokolade mitgebracht und Euch ein paar fotografische Eindrücke.

Und noch ein Tipp für die Kaffee-Liebhaber: Direkt am Eingang der Markthalle Neun liegt die beste Kaffee-Quelle der Gegend, das Café 9.

Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin
Weitere Termine 2015: 7. Juni (Schwerpunkt Eis!) und 6. Dezember, immer 12–18 Uhr.
Eintritt 2 Euro, Kinder und Jugendliche frei.

Veranstalter: Slow Food Berlin und Markthalle Neun
Medienpartner: tip Berlin und taz. die tageszeitung


Naschmarkt Markthalle Neun Kreuzberg Stand mit Keksen
Naschmarkt Markthalle Neun Kreuzberg Gebäck
Naschmarkt Markthalle Neun Kreuzberg Bio Säfte Limonade
Naschmarkt Markthalle Neun Kreuzberg Trockenfrüchte
Naschmarkt Markthalle Neun Kreuzberg Konfitüre handgemacht

» Weitere Photos vom Berliner Naschmarkt gibt’s nach dem Cut.

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