Best of Instagram #04 – @sashaunisex

sashaunisex

Einer der vielen Vorteile von Instagram ist ja auch, dass man viele neue Dinge entdeckt, die man vorher nicht kannte. Neben wahnsinnig talentierten Tattoo-Künstlern aus der ganzen Welt findet man dann auch schon mal den ein oder anderen ganz besonderen Tattoo-Stil.

Sasha Unisex aus Moskau zaubert einzigartige Wasserfarben-Bilder auf und unter die Haut Ihrer Kunden. Wir sind eigentlich nicht unbedingt ein großer Fan von bunten Tattoos, aber die Motive sind einfach immer so wahnsinnig besonders und einzigartig. Mit so viel Liebe und Kreativität gezaubert, dass man sie einfach lieben muss. Für Sasha würde ich glatt überlegen, nach Moskau zu fliegen… Mein absoluter Favorit war übrigens dieses hier, aber mir würden auch 500 andere Dinge einfallen, die sie für mich zaubern dürfte.

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Jute Bäckerei – Berlins erste glutenfreie Bio-Bäckerei

Vor einigen Wochen haben wir durch Zufall beim Spaziergang durch Berlin die glutenfreie Bäckerei Jute Bäckerei entdeckt. Nachdem wir uns daraufhin genauso spontan mit ein paar Leckereien von dort eingedeckt hatten, war eins klar: Darüber muss berichtet werden. Wir haben also Kontakt aufgenommen in der Hoffnung, einen Blick hinter die Kulissen ergattern zu können. Nach vielen freundlichen E-Mails mit Co-Managerin Freda und einem kleinen beidseitigen Problem der finalen Terminfindung haben wir es schlussendlich doch geschafft, uns vor Ort zu treffen.

In der letzten Woche ging es also geradewegs in die Schönhauser Allee, um ein paar Eindrücke für uns und natürlich Euch festzuhalten. Im Laden angekommen hat das freundliche Team der Bäckerei hat uns ganz herzlich empfangen und wir hatten gleich den Eindruck, dass die Stimmung hier zum gesamten Ambiente passt – authentisch und freundlich. Freda und Geschäftsführer Friedrich haben uns erzählt, dass sie eigentlich aus den verschiedensten Richtungen kommen und erstmal nicht wirklich was mit dem Handwerk eines Bäckers zu tun hatten. Im Zuge einer Glutenunverträglichkeit haben sie sich dann daran versucht, glutenfreies Brot selbst zu backen. Einmal vom Ehrgeiz gepackt, mussten sie feststellen, dass es zwar nicht einfach ist, aber dennoch machbar. Kurzerhand haben sie sich dann dazu entschlossen, die von ihnen kreierte Vielfalt an glutenfreien Backwaren an den Mann zu bringen. Und wo sonst würde eine solche Bäckerei sich im Nu einen Namen machen, wenn nicht in Berlin?

» Erstmals eröffnet mit unserem Geschäft eine rein glutenfreie Bäckerei, in der man die Ware frisch und unkompliziert bekommen kann. Von Buchweizen, Reis, Mais, Hirse, Teff und Kartoffel über das südamerikanische Quinoa und Amaranth bis zu Erzeugnissen wie Erbsen, Kastanien und Kichererbsen verwenden wir alles, was Du dir vorstellen kannst, um frische Brote, Brötchen und köstliche Kuchen herzustellen. «

Ihre Vermutung schien die richtige zu sein – innerhalb weniger Monate hat sich ihr Name in der Stadt etabliert, die Nachfrage wächst und das Team ebenfalls. Es gibt aufgrund der großen Nachfrage natürlich bereits zahlreiche glutenfreie Brote, das Angebot in Supermärkten und Drogeriemärkten wächst zusehends. Aber wer möchte schon dauerhaft abgepacktes und teilweise doch sehr süßliches Brot zu sich nehmen, wenn er auch einfach mal auf frische Backwaren aus der Bäckerei zurückgreifen kann? Natürlich ist der Preis nicht der gleiche wie in einer “normalen” Bäckerei. Man merkt, dass die besonderen Rohstoffe ihren Preis haben und Handarbeit und Kreativität möchten natürlich auch bezahlt werden. Aber dennoch spreche ich wahrscheinlich für alle Betroffenen, wenn ich sage: Endlich wieder den Duft einer Bäckerei schnuppern dürfen, ohne verzichten zu müssen!

Und genau diesen durften auch wir hautnah erleben, denn wir konnten Bäckermeister Guido auf die Finger schauen, der bei uns für Magenknurren und Staunen sorgte. Einen großartigen Job hat er sich da ausgesucht – so viel Nachhaltigkeit in einer Backstube findet man sonst wahrscheinlich nur selten. Wer sich über die sonderbaren Namen der Backwaren wundert, der muss gar nicht lange grübeln, denn die Antwort liegt eigentlich doch sehr nahe. Friedrich und Freda wollten keine 0815-Bezeichnungen für ihre glutenfreien Brote, Brötchen und Teilchen, deshalb haben sie sich kurzerhand bei der Namenswahl ihrer Leckereien an den Namen verschiedener Bekannter orientiert – inklusive entsprechender Charakterisierung bei der Herstellung! Wir finden es wahnsinnig großartig, dass es Menschen gibt, die sich die Mühe machen und aus der Not heraus ein derart schmackhaftes Geschäft gründen. Wir sind Fan und können das die Jute Bäckerei wirklich nur weiterempfehlen!

» Für uns ist wichtig, dass unsere Produkte richtig gut schmecken, dass sie eine echte Alternative zu herkömmlichem Brot sind – so gut, dass auch jeder sich angesprochen fühlt! «

Jute Bäckerei - Glutenfreie Bäckerei Berlin

Jute Bäckerei - Theke glutenfrei

Jute Bäckerei Berlin

Jute Bäckerei - Glutenfreie Brötchen

Jute Bäckerei - glutenfreie Sandwiches

Jute Bäckerei - glutenfreie Baguettebrötchen

Hier gibt’s weitere Photos aus der Jute Bäckerei Berlin!

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Review | Mad Max: Fury Road — Dieser Film wird Geschichte schreiben

Mad Max Fury Road movie Poster

Quelle: Tumblr

Manchmal ist es eine gute Idee, ohne irgendwelche Vorkenntnisse über einen Film und ohne irgendwelche Erwartungen an ihn ins Kino zu gehen. Ersteres, weil man mehr überrascht werden kann und letzteres, weil die Überraschung dann umso intensiver ausfällt, sei sie positiv oder negativ. Im Fall von Mad Max: Fury Road kannten wir nur den schon sehr spektakulären Trailer. Und wenn man samstagabends um elf mal nichts vor hat, dann ist Kino immer gut. Und Spätvorstellungen sind sowieso immer besser. Also sprachen die Rahmenparameter sehr für den Erfolg des Abends.

Ein paar Bedenken hatte ich, als ich zuvor sah, dass es sich um einen 3D-Film handelt. Wie bei anderen Kinobesuchen auch, würde ich immer eine normale Vorstellung einer in 3D vorziehen: Erstens wegen der überflüssigerweise teureren Eintrittspreise, zweitens weil ich bei den drei Filmen, welche ich mit Brille sah, durch die dritte Dimension einfach null Mehrwert erkennen konnte. In diesem Fall ging das mangels Angebot jedoch nicht. “Dann eben so”, dachten wir uns. Und Apropos Brille, die muss man ja scheinbar neuerdings auch noch dazu kaufen. Ärgerlich, aber dafür hat man wenigstens ein todschickes Nasenfahrrad für die nächsten Kinofilme. Dazu sind wir auch in der Regel eher vorsichtig, wenn ein Film vorab schon so einen Hype erlebt. Da aber gefühlt alle  Bewohner des Internets völlig aus dem Häuschen waren, musste ja irgendwas dran sein. Nun denn, ab in den Saal, ein Bierchen geöffnet und das Spektakel kann losgehen. Und bevor ich ins Detail gehe sei gesagt, Mad Max: Fury Road ist mit Sicherheit einer der rasantesten, wahnsinnigsten und bemerkenswertesten Actionfilme der letzten Dekade. Ich behaupte sogar: Dieser Film wird Geschichte schreiben und viele, wenn nicht alle, zukünftigen Hollywood-Produktionen beeinflussen. Er hat das Zeug dazu, ein grundsätzliches Umdenken über gewohnte Storylines, Charakter-Rollenklischees und Wertgrundsätze einzuleiten. Warum? Ich sag’s Euch.

Weiterlesen und mehr über den Film erfahren

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Burger-Szene Berlin: Bun Bao – Finest Asian Burgers

bun bao asian burger websiteWer uns kennt, weiß: Wir lieben Burger und wir lieben asiatische Küche. Zwei Dinge, die erst einmal nicht viel gemein haben, deren Symbiose allerdings so ziemlich die Erfüllung schlechthin wäre. Findige Menschen sind nun auf die Idee gekommen, beides zu verbinden und einfach asiatische Burger zu kreieren. Es gibt zwar schon lange den (meiner Meinung nach vollkommen überbewerteten) Shiso Burger in Mitte, der genau diese Nische füllen soll, allerdings fehlt dort einfach das gewisse Etwas. Ein Standard-Burger mit asiatischen Saucen ist eben trotzdem nur ein Standard-Burger.

Nachdem wir vor einer Weile in Kreuzberg Charlie’s Asian Bakery entdeckten und zum ersten mal mit Bánh bao in Kontakt kamen, also gefüllten vietnamesischen Dampfklößen, waren wir von diesem Gebäck absolut begeistert. Seither sind wir Fans und waren folglich umso mehr mindblown, als wir erfuhren, dass mit genau diesen unfassbar leckeren, süßlich-leichten Geschmacksbomben neuerdings Burger gemacht werden. Und das auch noch (fast) vor unserer Haustür, genauer gesagt in der Kollwitzstraße. Bun Bao – Finest Asian Burgers hat am Samstag erst eröffnet und musste natürlich sofort getestet werden.

bun bao asian burger

Vorab hatten wir uns interessehalber die Menükarte angeschaut und uns für Bankok Soi 2 “Beef up my day” und Vegan Lovers “Bean me up, Scotty!” entschieden. Und ja, das sind die Namen der Burger. So cool! Die Burger kommen im erwähnten speziellen Bun mit allerhand Kräutern, japanischem Rettich und einer extrem leckeren Chili-Sauce oder auch dem hausgemachten Ketchup. Dazu gab es für uns Pommes – normale und die Süßkartoffel-Variante.

Wir werden in jedem Fall wiederkommen, das ist jetzt schon klar. Der Laden selbst hat das angenehme Ambiente einer modernen asiatischen Großstadt und macht wirklich was her. Ohne viele Worte verlieren zu wollen, das Essen war unglaublich gut. Eine regelrechter Geschmacks-Supernova, die da im Mund stattfindet. Auch wenn wir jetzt schon alte Hasen im Burgergeschäft sind, sowas haben wir tatsächlich noch nie erlebt. Also Berliner und Gäste der Stadt, lasst die Stifte fallen, die Töpfe im Schrank und die Kinder zu Hause: Ihr solltet dort noch heute schnellstens vorbeischauen! Alle Speisen gibt es übrigens auch zum Mitnehmen.

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Best of Instagram #03 – @heatherglasby

heatherglasby

Die Glasbys haben sich der Kinder-, Familien- und Hochzeitsphotographie verschrieben. Auf Heathers Instagram-Profil finden sich aber parallel zu ihrem Beruf die privaten Einblicke in ihre kleine Familie. Mit ihren Kindern Finley und Myles zeigt sie täglich niedliche und schöne Einblicke in das Familienleben der vier. Das aktuelle Großprojekt der Familie heisst inetwa “Wir ziehen um und haben einen Garten in dem all unsere Träume wahr werden” – aufregend! Übrigens solltet Ihr Euch auch auf jeden Fall mal den Hashtag #mylesflies ansehen, den die Familie ins Leben gerufen hat.

 

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Faszination Star Wars: 38 Jahre Kult

star wars cast joking

Quelle: Tumblr.com

Es gibt einige Filme, von denen man gerne behauptet, mit ihnen “groß geworden” zu sein. Je nach Alter hört man dann Breakfast Club, Zurück In Die Zukunft, Titanic, Dirty Dancing, Indiana Jones und so weiter – neuerdings dann gerne mal Harry Potter oder auch Der Herr Der Ringe. Was aber fast immer in der Liste genannt wird (neben den obligatorischen Disney-Filmen, wir haben da alle unsere guilty pleasures), das ist die Star Wars-Reihe. Natürlich kann nicht jeder was mit Science Fiction anfangen. Und eventuell ist man auch einfach genervt vom jahrzehntelangen Hype um George Lucas’ Space Opera. Doch der Erfolg gab und gibt Lucas einfach Recht und man kann ihm und seinem Team keinesfalls aberkennen, eines der erfolgreichsten Film-Franchises ever gestartet zu haben (nur Harry Potter und die Marvel-Filme sind noch größer). Der Fan-Kult ist seit 1977 derart groß geworden, dass es nicht nur unzählige Spin-Offs, Comics, Bücher, Action-Figuren, Computer-Spiele und regelmäßige Star Wars Days gibt, sondern auch Menschen, die sich höchst professionell mit der Entstehung und dem Werdegang der Saga auseinandersetzen, zum Beispiel die Website Kitbashed. Dort wird minuziös jedes Detail der Filme recherchiert und ausdiskutiert, vom Sound-Design der Laserschwerter über die frühen Werke des George Lucas in seiner Studienzeit bis dahin, welche Kreaturen des Lucas-Universums durch welche anderen Filme beeinflusst wurden. Wahnsinn, mit was man sich so die Zeit vertreiben kann.

So ein Nerd bin ich zum Glück nicht. Natürlich tauchen die Filme, oder man muss spezifizieren: die alten Filme, auch auf meiner Liste auf. Schon als kleiner Junge war ich fasziniert von der Story, lange bevor ich überhaupt die Symbolik und Hintergründe begreifen konnte. Die Filme haben mich einiges gelehrt. Und ja, ich hatte auch Action-Figuren und Comics. Das war eben das Jungs-Zeug damals, Ende der 90er. Allerdings wandelte sich diese Faszination mit Episode 1, dem bis heute schlechtesten Star Wars Film (trotz Liam Neeson), mehr in ein einfaches Mitverfolgen der neuen Filme. Zugegeben, ich war trotzdem immer noch Fan. Dann wollte ich mir die Filme natürlich auch für zu Hause kaufen, doch bei gefühlten achttausend neuen Editionen, Remasterings und Special Director’s Cut-Dingen war mir immer zu viel überflüssiges Konfetti dabei. Soll heißen: zusätzlich hinzugefügte Computeranimationen und neue Synchronisationen? Ernsthaft? Nein danke. Am liebsten hätte ich die uralten Originalversionen auf Videokassette. Aber naja.

In diesem Jahr erscheint nach zehn Jahren die erste neue Star Wars Episode. Wow, zehn Jahre. Inzwischen ist viel passiert und die (Schreckens-)Nachricht des Jahrzehnts war für viele Fans, dass Disney die Rechte an Star Wars erworben hat. Ausgerechnet Disney. Was für viele ein Schock sein mag, wird von anderen eher als Chance begriffen, denn mal ehrlich, schlechter als Episode 1-3 kann es kaum werden. Noch dazu sitzt kein geringerer als J.J. Abrams im Regiestuhl, der Mann, welcher uns unter anderem Lost schenkte. Nicht unbedingt eine schlechte Wahl. Nachdem das raus war, wartete alle Welt natürlich auf erste Trailer des neuen Films Star Wars Episode VII – The Force Awakens. Und dann war er da:

Und alle so FUCK YEAH!

wic

Abgesehen von der sich anschließend entfachenden, fast schon albernen Diskussion über das verrückte neuartige Lichtschwert machte der Trailer auf jeden Fall den meisten Menschen Spaß und Lust auf mehr. In diesem Dezember ist es dann soweit, obwohl sie genauso gut den 4. Mai hätten nehmen können (alter Witz unter Star Wars Nerds, muss man aber nicht witzig finden!). Und natürlich gab es dann vor Kurzem noch einen weiteren, noch spektakuläreren Trailer, der eine große Überraschung bereit hielt.

So kam dann heraus, dass eine ganze Reihe der “alten” Helden wieder mit dabei sind, mindestens Han, Chewie, Leia und Luke. Aber ich für meinen Teil habe das auch irgendwie schon vermutet, denn die Erwartungen der Fans sind gewaltig, fast angsteinflößend, da muss man als Disney und J.J. Abrams schon was auffahren. Beim Betrachten dieses Photos eines Sit-Ins der Besetzung und des Regisseurs bekam bestimmt der ein oder andere Fan feuchte Augen. Da sind sie alle, Luke (links im Karo-Look), Han (mittig rechts, neben J.J. Abrams und vor R2) und Leia (zwei Plätze weiter rechts neben Han).

star wars cast sitting together

Quelle: Lucasarts

Da Menschen zur Nostalgie neigen und Bekanntes bevorzugen, war dieser Schritt vorhersehbar. Bin schon gespannt, wie sich die sichtlich gealterten Stars so schlagen werden. Übrigens ist Mark Hamill (alias Luke Skywalker, immerhin Baujahr 1951) sehr aktiv im Internet unterwegs, sei es auf Twitter oder seinem Instagram-Account. Die Saga geht also doch noch weiter und hilft uns auch 38 Jahre später wieder einmal bei der Alltagsflucht. Wer weiß, wie viele Filme dann noch folgen, ich tippe mal auf zwei. Und eine TV-Serie ist angeblich auch in Planung. In jedem Fall stehen uns einige (hoffentlich) großartige Kinoerlebnisse bevor. Bis dahin freu’ ick mir schon mal, schaue mir eine der vielen Dokumentationen an und fühle mich wieder wie ein 13-Jähriger.

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Vier entspannte Spotify-Playlists für Euer Homeoffice

Spotify und ich, wir sind alte Freude. Ich hatte eigentlich immer die kostenlose Version und es hat mir auch immer gereicht. Das bisschen Werbung konnte ich ertragen und es ging ohnehin nur darum, mir zwischen Plattenspieler und iPod auch mal eine ordentliche Ladung Trash anhören zu können oder hier und da das eigene Stimmchen zu schulen. Schnell waren viele Playlists erstellt und alles, was man irgendwie kennt und kannte, irgendwo zugeordnet.
Eine Zeit lang habe ich mich dann vollkommen bei Spotify ausgeklinkt und meinem Herzblatt die Musikwahl überlassen. Das war etwas zeitgleich mit meiner Entscheidung, Last.fm endlich den Rücken zuzudrehen und mein dortiges Konto zu löschen. Lief ganz gut so, denn immerhin habe ich den Mann mit dem besten Musikgeschmack überhaupt geheiratet – kann also nichts schiefgehen.

Neulich habe ich dann vom Studentenrabatt gehört und es hatte mich wieder gepackt. Immerhin muss man diese Studenten-Situation ja bis aufs Äußerste auskosten, so lange man kann – und so lange ist das ja für mich nun auch nicht mehr. Mittlerweile habe ich also auch die entsprechende App und bin total angetan von der aktuellen Version der Software. Ich liebe all die Playlists und “Stimmungen”. Ich bin froh darüber, dass man auch endlich vollständige Soundtracks findet und die Auswahl der “Radiosender” sich etwas ausgeweitet hat. Zugegeben, Taylor Swift fehlt mir natürlich etwas, aber naja.

Abgesehen davon, dass ich unterwegs grundsätzlich nur offline meine Lieblingsalben höre (momentan komme ich mal wieder ganz schwer von Rise Against – Sufferer & the Witness los), nützt mir Spotify aktuell vor allem während der Arbeitszeit. Da ich zur Zeit von Zuhause aus arbeite und es bald an meine Bachelorarbeit geht, habe ich dafür auf jeden Fall die idealen Playlists gefunden. Bei Elektro aller Art kann ich mich generell nicht gut konzentrieren, alles was ein bisschen härter ist, bringt mich zu schnell aus dem Konzept und alles HipHop-artige macht mich auf Dauer leider aggressiv. Demnach bleibt es in meinem Homeoffice ruhig und relaxed. Ein bisschen Entspannung, ein bisschen Melancholie, ein bisschen Herzschmerz-Country, ein bisschen Glückseligkeit. Ich kann sie Euch wirklich nur ans Herz legen, wenn Ihr etwas braucht, um einfach mal runter zu kommen und Konzentration aufzubauen. Hier meine vier Favoriten: Deep Dark Indie Folk, Deep Focus, Country Coffeehouse, Your Favorite Coffeehouse.

Spotify-1

Spotify-2

Vor allem die ersten beiden haben es mir absolut angetan. Gefunden habe ich die bereits im letzten Herbst, aber aus irgendeinem Grund passen sie bei mir in jede Jahreszeit und vor allem super zum Schreibtisch. Es gibt natürlich noch viele weitere ähnliche Listen wie diese, aber diese habe ich nun ausgiebig getestet und kann sie Euch wärmstens empfehlen. Natürlich nur, wenn Ihr für die Arbeit von Zuhause aus etwa die gleichen Vorlieben habt, wie ich sie habe.

Achja, die Sleep-Playlist eignet sich übrigens ideal dafür, zum Einschlafen einfach mal den Kopf auszuschalten. Wenn Ihr gerne viel Kaffee trinkt oder auch so mit Schlafproblemen zu kämpfen habt – die Playlist ist fast schon hypnotisch und bewirkt wahre Wunder.

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