Ehemalige Abhörstation auf dem Teufelsberg Berlin

Neulich ging es für uns endlich mal auf den Teufelsberg im Berliner Grunewald. Man kann vor Ort an zwei verschiedenen Führungen teilnehmen – der historischen Führung und der stillen Begehung. Wir haben uns für Letztere entschieden. Wir hatten zwar schon eine ganz gute Vorstellung davon, wie es dort oben aussieht, aber wir wussten zum Beispiel tatsächlich nicht, dass der gesamte Teufelsberg in den 1950er Jahren aus Kriegstrümmern aufgeschüttet wurde. Für mich persönlich die eindrucksvollste und gleichzeitig „verstörendste“ Information dieses Tages. Was wir allerdings ziemlich genau wussten: der Aufstieg würde etwas mühselig werden. Unter anderem aus diesem Grund haben wir den Besuch lange vor uns hergeschoben. Ich für meinen Teil hatte keine großen Erwartungen an den Ort selbst, fand ihn aber dennoch beeindruckend. Der Blick auf die Stadt meines Herzens hat mich allerdings insgesamt mehr überzeugt als die ehemalige Abhörstation selbst.

Ehemalige Abhörstation Teufelsberg
Teufelsseechaussee 10
14193 Berlin

Haltestelle:  S-Bahnhof Grunewald

Abhörstation Teufelsberg Berlin 04

Abhörstation Teufelsberg Berlin 05

Abhörstation Teufelsberg Berlin 16

Abhörstation Teufelsberg Berlin 06

Abhörstation Teufelsberg Berlin 14

» Weitere Photos der ehemaligen Abhörstation auf dem Teufelsberg.

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Ein Erfahrungsbericht: Zahnärzte, Kieferfehlstellung und Kieferoperationen

Kieferfehlstellungen kennen die meisten Menschen – kaum ein Kiefer ist von Geburt an zu 100% perfekt. Ein Kreuzbiss, Vorbiss oder Rückbiss resultiert nicht selten daraus, dass der Kiefer generell zu eng ist, die Zähne zu wenig Platz finden und sich anordnen wie sie möchten. Viele geben sich natürlich auch mit 70 oder 80% Perfektion zufrieden – was aber, wenn die Auswirkungen der Fehlstellung immens sind? Insbesondere starke Spannungskopfschmerzen können von Verspannungen in der Kiefermuskulatur herrühren, welche durch Fehlstellungen oder Zahnlücken entstehen können. Und auf Dauer werden sowohl die fehlende Ästhetik als auch die dauernden Schmerzen Teil psychischer Probleme, die man langfristig nicht unbedingt ignorieren sollte.

Genug der Theorie. Warum erzähl ich Euch das überhaupt? Ganz einfach: Weil ich es erlebt habe. In den letzten knapp drei Jahren habe ich eine kieferorthopädische und -chirurgische Odyssee hinter mir, die ich hier gerne teilen würde. Durch meine Recherchen während dieser Zeit in alle möglichen Richtungen, habe ich schnell gemerkt, dass es unfassbar viele Menschen gibt, die dieses „Krankheitsbild“ teilen oder ähnliche Probleme haben. Und nicht zuletzt durch Plattformen wie Progenica habe ich feststellen dürfen, dass Leute sich immer mehr für ihre Möglichkeiten und Erfahrungsberichte interessieren. Genau deshalb möchte ich hier ein bisschen was von dem erzählen, was ich durchlebt habe.

Der Ursprung allen Übels

Die Vorgeschichte kurz zusammengefasst: Als Kind geweigert, die lose Zahnspange zu tragen, eine feste Spange kam aus mir unerfindlichen Gründen nicht infrage. Verschiedene grenzwertige Erfahrungen mit meinem damaligen Zahnarzt und schwupps – nie wieder hingegangen. Probleme mit den Zähnen selbst hatte ich übrigens tatsächlich nie. Als ich dann vor fünf Jahren nach Berlin gezogen bin, habe ich dann allen Mut zusammengesammelt und mich relativ zeitnah auf die Suche nach fähigen und vertrauenswürdigen Ärzten gemacht. Nachdem ich mit den Adentics in ihrer brandneuen Praxis am Leipziger Platz direkt einen Glücksgriff gelandet hatte, war schnell klar, dass die Behandlung losgehen konnte. Verschiedene Untersuchungen und Gespräche haben dann ergeben, dass die Krankenkasse aufgrund der gesundheitlichen Auswirkungen meiner Fehlstellungen ganze 80% der Behandlung übernimmt. Ein ziemlich wichtiger Punkt für die finale Entscheidung, denn eine Behandlung dieses Umfangs beläuft sich schnell mal auf Kosten in Höhe von 10.000€ – 20.000€ oder mehr. Dieser Kostenpunkt setzt sich wie folgt zusammen:

  • Untersuchungen und Behandlungen beim Kieferorthopäden
  • Untersuchungen und Behandlungen beim Kieferchirurgen
  • Blutuntersuchung inkl. Feststellung der Blutgruppe
  • Kosten für eine feste Zahnspange
  • Materialkosten für Titan-Einsätze am Kiefergelenk
  • Kosten für die Operationen selbst
  • natürlich die Krankenhaus-Aufenthalte

Vollnarkosen, Kieferbrüche, Zwangsdiät

Nachdem ich Dank einer Empfehlung der Adentics in Dr. med. Ramin Zarrinbal und der Havelklinik Berlin kompetente Partner für den schwierigen Teil der Behandlung gefunden hatte, hab ich mich teilweise sogar schon buchstäblich auf die anstehenden Operationen gefreut.

1. Gaumennaht-Erweiterung (GNE) & Unterkieferdistraktion

Bei meiner ersten OP 2013 wurden meine beiden Kiefer „geweitet“. Während dem circa 5-stündigen Eingriff selbst wurden beide Kiefer angebrochen und zwischen den Zahnleisten mit sogenannten Distraktoren ausgestattet. Durch kleine Handgriffe an den Geräten wurde der Kiefer quasi Tag für Tag vorsichtig gespreizt. Während wir es am Oberkiefer selbst machen „durften“, musste ich zusätzlich fast jeden Tag zum Kieferchirurgen fahren, damit er mir den unteren Teil richtig einstellt. Zum einen, weil es im Unterkiefer wohl generell schwieriger ist, zum anderen, weil der untere Distraktor zum Teil mit Schrauben im Knochen befestigt war, wohingegen der obere lediglich „eingeklemmt“ wurde.

Die Heilungsphase nach der OP hat sich natürlich etwas in die Länge gezogen, da sich der Kiefer erst nach einigen Wochen im „Ruhezustand“ befand. Blutergüsse und Schwellungen waren nach circa vier Wochen überwiegend verschwunden, Schmerzen hatte ich während der gesamten Zeit (wahrscheinlich Dank Schmerzmittel und Antibiotikum) keine. Das Weiten der Knochen war natürlich nicht unbedingt angenehm, aber der „Druck“ verschwindet kurz nach dem Drehen und somit war das ganze wirklich erträglich. Nach einigen Wochen waren also beide Kiefer ausreichend geweitet. Der obere Distraktor wurde entfernt, der untere durfte bis zur zweiten Operation warten.

2. Bimaxilläre Umstellungsosteotomie (Bimax)

Im Herbst 2014 ging es dann final darum, dass beide Kiefer, die ja nun endlich in eine ordentliche Breite  gebracht wurden, an die richtige Stelle versetzt werden sollten. Da mein Hauptproblem ein Kreuzbiss ist war, wurde also mein Oberkiefer nach vorne gebracht und der Unterkiefer wurde zeitgleich seitlich versetzt. Wie das genau funktioniert habe ich zu einem Drittel verdrängt, zu einem weiteren Drittel vergessen und zum letzten Drittel nie wirklich verstanden. Auf jeden Fall wurden auch hier wieder beide Kiefer gebrochen. Seit diesem Eingriff, für den ich übrigens ganze acht Stunden in Vollnarkose verbracht habe, habe ich jedenfalls Titanplatten am Kiefergelenk und ein Gesichtsprofil, das mich zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht unbedingt zum Heulen bringt.

Da ich den ganzen postoperativen Ablauf (Pflege, Kühlung, Medikation, Heilungsprozess, Ernährung, etc.) zu diesem Zeitpunkt natürlich aufgrund der ersten Operation schon kannte, fiel mir die Zeit der Heilung auch nicht schwer. Blutergüsse und Schwellungen gab es auch hier wieder zuhauf – anscheinend habe ich dafür ein Händchen. Während sich die Farbtöne meines Gesichts nach wenigen Wochen wieder im Normalbereich befanden, hatte ich mit der ein oder anderen kleinen (!) Schwellung, die wahrscheinlich nur mir selbst aufgefallen ist, etwas länger zu kämpfen. Passend dazu verschrieb mein Kieferchirurg mir aber Lymphdrainagen und manuelle Therapie, was in Kombination wirklich wahre Wunder bewirkt. Aber auch hier war während der gesamten Zeit von Schmerzen keine Spur.

Und jetzt?

Zeitlich gesehen war die Entscheidung, die Behandlung während meines Studiums durchzuführen, die absolut richtige. Ich habe Dank der nicht-vorhandenen Anwesenheitspflicht meiner Uni, eine großzügigen Ferienplanung und verständnisvollen Dozenten alle meine Module im dafür vorgesehenen Zeitraum abschließen können und stand diesbezüglich zu keinem Zeitpunkt unter Stress. Bis auf einige Wochen nach OP Nummer 1, in denen ich dank der Distraktoren nicht so sprechen konnte, wie ich es gern getan hätte, war ich nie wirklich eingeschränkt. Klar, das Essen musste wochenlang flüssig sein und auch die Brackets verlangen natürlich nach entsprechendem Essverhalten, aber damit kommt man im Zuge einer langfristigen „Zwangsdiät“ dann doch ganz gut klar.

Nachdem ich vergangene Woche noch eine kleine ambulante Operation hatte (Zähne mussten aus dem Gaumen entfernt werden, da sie wegen der Fehlstellung nie „durchbrechen“ konnten), bin ich jetzt endlich fertig. Keine Vollnarkose mehr, keine Knochenbrüche mehr. Im Laufe der nächsten Monate wird durch die Drähte noch ein wenig fine tuning betrieben bis ich dann irgendwann den ganzen Quatsch entfernt bekomme und das glücklichste Mädchen der Welt sein kann.

061001001437321984Trotz der zwar routinierten, aber dennoch schwierigen Eingriffe, der verschiedenen Einschränkungen und brutalen Schwellungen muss ich sagen, dass ich alles genauso wieder tun würde. Neben dem Schritt, nach Berlin zu ziehen und der Entscheidung, meinen besten Freund zum Mann zu nehmen, war die Entscheidung für diese Behandlung auf jeden Fall die beste in meinem Leben. Das Schwierigste daran war allerdings nicht mal die Behandlungsdauer oder die Eingriffe selbst. Schwieriger war es für mich eigentlich, mich als 25-Jährige aktiv für eine feste Klammer entscheiden zu müssen. Dieser Schritt hat mir am meisten abverlangt, war allerdings auch unabdinglich. Nachdem ich nun seit fast zwei Jahren damit rumlaufe, komme ich aber relativ gut damit klar. Und wenn man mal drauf achtet, wird einem erst richtig klar, wie viele Erwachsene tatsächlich mit Zahnspange rumlaufen. Dennoch kann ich den Tag natürlich kaum erwarten, an dem es endlich in die Tonne gekloppt werden kann.

Happy end: Ich habe tatsächlich seit der zweiten Operation keinerlei Spannungskopfschmerzen oder Verspannungen mehr. Und als Mensch, der seit seines sechsten Lebensjahrs mit sehr häufigen und sehr unterschiedlichen Kopfschmerzen zu kämpfen hatte, ist das ein bisschen wie im Lotto gewinnen. Die restlichen Kopfschmerz-Arten bekämpfe ich übrigens seit geraumer Zeit sehr erfolgreich mit dem Verzicht auf Gluten.

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Kino | Jurassic World und Leonardo DiCaprio

Das derzeitige Kinoprogramm ist eher so naja. Obwohl der finanziell erfolgreichste Kinostart aller Zeiten – Jurassic World war eher eine Enttäuschung. Platte Dialoge, seltsame Story, übertriebenes Product Placement: Mercedes, Coca Cola, Pandora, Starbucks, um nur einige zu nennen. Dazu kommt die Sache mit den High Heels. Die Park-Managerin Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) ist im Laufe des Films gezwungen, über Stock und Stein, Sumpf und Matsch zu sprinten, sich zu verstecken und zu schießen. Doch über die ganzen zwei Stunden des Films sieht sie es nicht ein, ihre hohen Hacken auszuziehen. Müssen echte Bear-Grylls-Outdoor-Pumps sein, die sie da hat. Das ganze ist so absurd, dass es im Internet Kritik hagelt – auch der alte Sexismus-Vorwurf taucht da erneut auf. Eine meiner Lieblings-Lesequellen, der Atlantic, widmet dem Thema sogar eine lange Ausarbeitung. In jedem Fall bekommt Jurassic World in meiner total professionellen Bewertung maximal 4 von 10 Dino-Eiern.

Zurück zum Kinoprogramm.
Künstlerisch bestimmt sehr wertvolle Filme wie Kartoffelsalat mit irgendwelchen YouTube-„Stars“, Mama gegen Papa oder The DUFF interessieren sowieso niemanden über 12. Und Terminator: Genisys ist laut der WELT der „dümmste Film seit Jahrzehnten„. Klar, das ist nur eine Meinung, aber ich weiß nicht, ob man sich den Film unbedingt in 3D für 12 Euro oder mehr reinziehen muss. Eine Überraschung allerdings war der Horrorfilm It Follows. Trotz eines simplen Plots ist der Streifen durch seine außergewöhnliche Optik und den abgedrehten, unter die Haut gehenden Soundtrack (gibt’s auf Spotify) wirklich einer der besten Filme des Jahres. Noch ein Lichtblick: der neue Star Wars kommt im Dezember.

Portrait Leonardo DiCaprio

Quelle: Wikipedia

Ein zuverlässiger Garant für großes Kino ist seit jeher Leonardo „Leo“ DiCaprio. Irgendwann mal der Milchbubi von The Beach und Titanic gewesen, ist er mittlerweile einer der besten Schauspieler, die Hollywood zu bieten hat. Was er anpackt, wird gut. Oder fällt Euch ein wirklich schlechter DiCaprio-Film ein? Eben. Zum Glück ist er auch ziemlich produktiv: Allein seit 2010 hat er sechs große Kinoproduktionen zu Kassenschlagern gemacht. Sein neuester Streich wird The Ravenant heißen, nächsten Januar ins Kino kommen und ein Western sein. Ein düsterer, harter Western. Und Tom Hardy ist auch mit dabei. Der Trailer bietet nicht viel inhaltliche Information, dafür aber einen Einblick in die Grundstimmung des Films. Beim Tech-Magazin The Verge heißt es: „The trailer is heavy on tension, ambience, beards, drums, and heavy breathing.“ Und genau so ist es. Ich kann’s jedenfalls kaum erwarten, endlich wieder einen guten DiCaprio im Kino zu sehen!

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Vom Wedding über den Prenzlauer Berg ab nach Mitte – Unsere Reise durch Berlin

Wir ziehen um! Nach nur 1,5 Jahren verlassen wir den Prenzlauer Berg und machen uns auf in Richtung Berlin-Mitte. Unsere aktuelle Wohnung ist zwar wunderschön und die Lage ist nahezu perfekt, aber dennoch ist es von Zeit zu Zeit im Erdgeschoss ohne Unterkellerung und mit drei Außenwänden einfach zu kalt. Das Licht fehlt und Erkältungen sind quasi in regelmäßigen Abständen vorprogrammiert.

Wir haben unsere Augen in den letzten Monaten immer ein bisschen nebenbei offen gehalten, denn wirklich eilig hatten wir es natürlich nicht. Und wie das nun mal so ist mit Berlin und Kontakten, ist vor einigen Wochen eine Freundin meiner Familie mit einem Angebot an uns herangetreten, das wir auf keinen Fall haben abschlagen können Wir haben also kurzerhand all unsere Unterlagen zusammengesucht und schon nach wenigen Tagen die Zusage erhalten. Die neue Wohnung ist nicht nur unglaublich zentral, sondern auch noch unschlagbar günstig. Wir sparen monatlich ganze 200€, die wir praktischer Weise in all die Cafés und Shops der neuen Wohngegend investieren können. Oder eben in unsere Flitterwochen. Oder einfach in die Renovierung und Ausstattung der neuen Wohnung. Es muss einiges getan werden, denn der Vormieter hat ganze 20 Jahre in dieser Wohnung verbracht und hat in diesem Zeitraum natürlich seine Spuren hinterlassen. Aber wir haben genügend Zeit, Geduld und Ideen, um diese Wohnung zu unserem ganz persönlichen Schmuckstück zu machen und freuen uns deshalb natürlich umso mehr auf den Einzug in den kommenden Wochen.

Natürlich sammeln wir jetzt schon fleißig Inspiration für unsere neuen vier Wände, die wir Euch nicht vorenthalten möchten. Ganz oben auf unsere Wunschliste steht seit Ewigkeiten die Stockholm-Serie von Ikea. Das wäre wirklich zu schön um wahr zu sein. Selten hab ich eine solch schöne Wohn-Serie beim Schweden gesehen.

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Was das Schlafzimmer angeht, so sind wir uns einig, dass es hell und weiß bleiben soll. Uns gefällt das Strahlen in den Räumen und da wir im fünften Stock (mit Blick auf den Fernsehtum) garantiert eine Menge Licht haben werden, scheint die weiße MALM-Serie perfekt für uns.

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Aber auch andere Kleinigkeiten schwirren in unseren Köpfen herum. Bei Maisons du Monde sind wir zum Beispiel auf diese Lampe und diesen Teppich aufmerksam geworden. Witt Weiden lässt uns nicht im Stich, was Bettwäsche angeht und Butlers hat mehr zu bieten als nur Dekoration, zum Beispiel einen richtig schönen Couchtisch und hübsche Sideboards. Außerdem würde ich mir gerne einen ganz großen Herzenswunsch erfüllen und uns die New York-Edition von My Guide To kaufen.

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Ihr kennt das Bild vielleicht vom Wohn- und Lifestyle-Blog butiksofie oder von anderen Blogs dieser Art. Ich bin schon ewig verliebt in dieses Goldstück. Aktuell ist es leider ausverkauft, aber damit geb ich mich nicht zufrieden – und wenn ich das gesamte Internet durchsuche. Wenn Ihr also einen Tipp für uns habt oder jemanden kennt, der es gerne loswerden möchte – meldet Euch!

Anmerkung: Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Witt-Weiden entstanden.

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Von Fernweh und flachen Witzen

Amsterdam, Paris, London, Kopenhagen, Stockholm – in den letzten Wochen habe ich oft darüber nachgedacht, wohin denn der nächste Kurztrip gehen könnte. Da wir es dieses Jahr zeitlich einfach nicht schaffen, einen richtigen Urlaub zu machen, könnte es doch wenigstens ein kurzes Wochenende irgendwo sein. Immerhin sind die Bus-, Bahn- und Flug-Verbindungen von Berlin aus durchaus flexibel und vielseitig. Aber weder anlässlich des 18. Geburtstags meines Bruders, noch aus purer Verzweiflung oder irgendwelchen anderen vertretbaren Gründen wird es in diesem Sommer/Herbst klappen. Nach meinen Praktika, unserer Hochzeit, der Abgabe meiner Bachelorarbeit und diversen Projekten und Jobs wird es zum Sommer hin kaum ruhiger. Im September feiern wir mit Freunden und Familie, dass wir im April „Ja“ zueinander gesagt haben und bis dahin hat sich ein mehr oder weniger spontaner Umzug ergeben. Langweilig wird es also sicher nicht, aber dennoch bleibt da dieses Fernweh… Wenn alles so klappt, wie wir uns das wünschen, dann geht es für uns im nächsten Jahr aber hoffentlich nach Seattle, Portland und Hawaii. Wenn schon, denn schon – immerhin muss ja noch geflittert werden und auch Uni-Abschlüsse müssen gebührend gefeiert werden!

Passend dazu wurde ich gebeten, Euch die neue Kampagne von B&B Hotels kurz vorzustellen. Vorab: Ich stehe wirklich sehr auf ziemlich flache Witze. Humor, der zum Kopfschütteln und anschließendem Heulen vor Lachen einlädt. Und da sind wir eigentlich auch schon beim Thema: Die Idee, ein Schaf zu nehmen und es als Werbefigur einer Hotelkette „Schlaf“ zu nennen, ist so unfassbar bescheuert, dass ich mich stundenlang darüber amüsieren könnte. Ich hoffe einfach mal, dass auch genau das die Intention hinter der gesamten Kampagne von B&B Hotels ist. Aber auch wenn nicht – das Ganze ist in jedem Fall originell.

Über die Facebook-Seite zur Kampagne habt Ihr die Möglichkeit, an verschiedenen Wochen-Gewinnspielen teilzunehmen. Die Teilnahme lohnt sich für alle, die dieses Jahr nicht auf Urlaub verzichten möchten, denn als Hauptpreis gibt’s neben einem Kofferset auch noch Übernachtungen für zwei Personen im B&B-Hotel Eurer Wahl. Für welches würdet Ihr Euch entscheiden? Ich denke, mich würde es nach Hamburg ziehen. Immerhin steht dort noch ein Besuch beim Phantom der Oper aus.

Was mich an solchen Videos ganz generell stört, sind die synchronisierten Tiere. Aber das ist ein persönliches Ding. Ich finde es ganz schrecklich albern, wenn Tiere plötzlich in Werbefilmen oder sonstigen Aufnahmen zu sprechen beginnen – außer es steht „Disney“ oder „Pixar“ drunter.

Anmerkung: Bei diesem Eintrag handelt es sich um einen Sponsored Post

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Wochenmarkt Boxhagener Platz, Berlin-Friedrichshain

Für uns gibt es nach wie vor nichts Besseres, als frisches Obst und Gemüse vom Wochenmarkt. Die Preise sind meistens unschlagbar und das Gefühl, am Morgen über die Märkte zu schlendern, ist einfach ein ganz besonderes. Der „größte und älteste Wochenmarkt im Osten Berlins“ ist unserer Meinung nach immer einen Besuch wert. Sogar bei hitzigen Temperaturen wie heute kann man es am schattigen Boxi ganz gut aushalten. Hier gibts frische Obst- und Gemüse-Schnäppchen, allerhand lokale Bio-Lebensmittel, orientalische Snacks, tollen Kaffee und vor allem superleckeren Orangensaft. Aber auch wunderschöne frische Schnittblumen, allerhand Wurst und Käse sowie kleine Designer-Stände und wahnsinnig viele frische Kräuter und Kräutermischungen kann man hier jeden Samstag finden. Fazit: Die Mischung macht’s und genau deshalb mein persönlicher Favorit.

Wochenmarkt Boxenhagener Platz
Boxhagener Platz, 10245 Berlin-Friedrichshain
Öffnungszeiten: Samstags 9.00 – 15.30 Uhr
Homepage

Haltestellen in der Nähe
Simplonstraße (M13)
Wühlischstraße/Gärtnerstraße (M13)
Simon-Dach-Straße (Bus 240/N40
Grünberger Straße/Warschauer Straße (M10)
S-Bahnhof Warschauer Straße

Wochenmarkt-Boxhagener-Platz-01

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Wochenmarkt-Boxhagener-Platz-03

Wochenmarkt-Boxhagener-Platz-04

Wochenmarkt-Boxhagener-Platz-05

» Hier geht’s zu weiteren Eindrücken des Marktes.

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